10 Fragen – 20 Wörter

Thomas Rybnicek mit Radino für blubbblog

an Thomas Rybnicek vom Kinderradio

  1. Thomas, mit deinem Kinderradio hast du eine Marktnische auf dem Radiosektor aufgetan.
    Wie bist du auf die Idee gekommen?
    Der Ursprung der Idee hat viele Gründe ;-)
    Grund 1: ich liebe Radio
    Grund 2: ich liebe meine Kinder (Mirjam und Lena) und
    Grund 3: ich musste eine Uniarbeit schreiben für eine durch Radio noch nicht versorgte Zielgruppe – im Nachhinein war es also ganz einfach und logisch, ein Konzept für ein Kinderradio zu schreiben.
    Es hätte auch ein Erotikradio werden können … ;-) aber das ist eine andere Geschichte …
  1. Deine kleine Tochter soll das Maskottchen „Radino“ erschaffen haben, der als computergesteuerte Stimme durchs Programm führt.
    Wie weit ist sie an der Programmgestaltung beteiligt?
    Mirjam war am Programm wesentlich beteiligt – sie hat irgendwie ein natürliches Gefühl fürs Radio machen. Sie hat nicht nur für die Zielgruppe gedacht (Mirjam hat veranlasst, dass wir nur deutschsprachige Lieder spielen – ihr Argument war simpel:
    „Wir Kinder wollen verstehen, was wir da hören, dann sind wir auch aufmerksamer!“), sondern auch an deren Eltern. So ist beispielsweise der stündliche Song für Mama & Papa und Oma & Opa entstanden – quasi die Entspannungszone für Elternohren.
    Mirjam ist kritisch und kreativ und bringt sich auch heute noch neben der Schule regelmäßig in Diskussionen ein.

Wir Kinder wollen verstehen, was wir da hören, dann sind wir auch aufmerksamer!

  1. Wer war deine Lieblingsfigur als Kind?
    Ganz klar: PUMUCKL!
    Streiche spielen, ein bisserl frech sein dürfen und im Notfall unsichtbar werden.
    Auch im Erwachsenenleben eine spannende Option ;-)
  1. Dein Leben spielt sich zwischen Graz und Wien ab, als Pendler zwischen Job und Berufung.
    Wie geht es dir damit?
    Grenzwertig ;-) einerseits liebe ich diese Abwechslung und Bewegung, andererseits ist mir meine Rolle als Vater wesentlich wichtiger als jeder Job.
    2 Kinder, 2 Jobs und 2 Lebensstandorte bedürfen einer präzisen Planung, viel Energie und eines flexiblen Umfelds. Fakt ist:  es gibt gute Tage und schlechte Tage  – solange die guten Tage überwiegen, mache ich so weiter;  sobald sich das Verhältnis dreht, werde ich was ändern!
  1. Welche Zukunftsvisionen hast du – wo siehst du dich in 5 Jahren?
    In 5 Jahren bin ich in meinem letzten Berufsjahr , weil … mit 45 gehe ich dann in Pension (das hab ich bereits mit meinem 18. Lebensjahr als Lebensziel definiert) und kümmere mich nur noch um meine Kinder (und dann eben Enkelkinder), meine Familie, meine Freunde, meine Freizeit und meine Bedürfnisse ;-)
  1. Dein liebstes Urlaubsziel?
    Ein Hausboot auf einem Kanal, Fluss oder sonstigem Gewässer … aktuell bin ich nahezu jedes Jahr in Berlin zum Boot fahren – einfach herrlich diese Kombination aus Bewegung und Ruhe, Natur und Stadt!
    Ansonsten steht auf meiner Topliste noch Griechenland – das Land des OUZO ;)
  1. Bist du eher ein Stadt- oder ein Landmensch?
    Mischform – daher liebe ich auch mein ländliches Haus in der Stadt Graz … die ideale Kombination zwischen Stadt- und Landleben.
  1. Du bist sehr radioaffin. Welchen Sender – abgesehen vom Kinderradio – hörst du privat am liebsten?
    Gibt es noch andere Sender?
    Wirklich?
    Hmmm … wieso sagt mir das keiner ;-)
    Oder sagen wir es anders … ein Radio, das mich restlos begeistert, wurde in Österreich noch nicht erfunden. Ein Radio, das meine uneingeschränkte Begeisterung und ungeteilte Aufmerksamkeit erhält , ist jeden Tag anders, überraschend, kreativ, genial, arg, abwechslungsreich … wenn ich mal viel zu viel Geld habe, möchte ich genau dieses Radio selbst machen ;-)
  1. Verrätst du uns deine Lieblingsspeise?
    Ich bin Allesfresser – jeder der mich bekochen will, kann mich recht leicht begeistern, weshalb ich auch keine Lieblingsspeise nennen kann.
    Falls mich also jemand einladen will: bitte keine Rosinen und keine Innereien!

 

Dem geneigten Leser und der anbetungswürdigen Leserin wird möglicherweise auffallen, dass es diesmal nur 9 Fragen sind, die wir gestellt haben.
Dies ist natürlich kein Versehen. ;-)
Thomas gehört zu den kommunikativen Menschen, denen man kein Loch in den Bauch zu  fragen braucht, und daher haben wir eine so schöne Kurzbio (gar nicht kurz), dass jede weitere Frage obsolet war!

 

Ein paar Worte zu mir – Kurzbio:

Mit 18 Jahren bin ich beim Radio (Grazer Stadtradio 107,5) eingefallen und hab das Medium zu meinem Lebensmittelpunkt auserkoren. Neben meiner Tätigkeit bei diversen Radiostationen (Kronehit, Radio Graz) als Studioleiter, Marketingleiter, Programmchef oder auch Geschäftsführer habe ich als Vortragender (Erwachsenenbildung – Thema: Pressearbeit), Chefredakteur (Seitenblicke Magazin – Beilage Steiermark, NOVA – das Gratismagazin) und Marketingleiter für einen Fußballverein (DSV Leoben) gearbeitet.

Mein Berufsleben ist geprägt von Selbstüberschätzung und 200% Einsatz und Begeisterung – im Nachhinein wahrscheinlich nicht die schlechteste Kombination, um halbwegs seriös im Berufsleben Fuß zu fassen.

Aktuell betreibe ich – quasi als Hobby – meinen ersten eigenen Radiosender namens „Mein Kinderradio“(Radiolizenz in Wien, 103,2Mhz.) und erfreue mich eines seriösen Hauptjobs beim Medienbeobachter „META Communication International GmbH.“ (der mir dankenswerter Weise diese Kombination ermöglicht)

Privat bin ich Papa zweier extrem entzückender Mädels (Mirjam/11 und Lena/9) und am allerliebsten würde ich tagelang mit den beiden Karten- und sonstige Gesellschaftsspiele bis zum Exzess spielen.

Zu meinen Leidenschaften gehören: Eishockeyfan der Graz99ers (da schafft die Leidenschaft tatsächlich Leiden), Pokerant (seit rund 10 Jahren habe ich eine eingeschworene Pokerrunde), Bootsurlauber (deswegen muss ich ja auch arbeiten gehen – dieses Vergnügen will finanziert sein) und Kartfahren (10 Kilo weniger und ich könnte die gewünschte Geschwindigkeit auch auf den Asphalt bringen – allerdings wäre ich dann wohl magersüchtig ;-)

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