„Jetzt mache ich lange keine Ausbildung mehr!“

Das waren meine ersten Worte nach dem – zugegebenermaßen genialen und für mich lebensverändernden – Lehrgang zur diplomierten Mentaltrainerin. Ich war einfach froh, dass ich eine Zeitlang nichts lernen musste. Zumal ich „so nebenher“ einen Job hatte, der mich mehr als forderte. Außerdem hatte ich gerade angefangen, meine Selbstständigkeit als Trainerin für Teamleiter*innen und Teams aufzubauen.

Die Freude darüber, nichts Neues lernen zu müssen, dauerte jedoch nicht lange an. Denn als ich mitbekam, dass Regina Swoboda von mental erleben einen weiteren Durchgang des Lehrgangs zur diplomierten Resilienztrainer*in / zertifizierten Fachtrainer*in startete, war ich Feuer und Flamme. Die Art des Trainings hatte ich ja zuvor schon kennenlernen und genießen dürfen. Und das Thema sowie die Inhalte überzeugten mich schließlich restlos.

Sag es mir und ich werde es vergessen.

Zeig es mir und ich werde mich erinnern.

Lass es mich tun und ich werde es verstehen.

Konfuzius

Gehirngerechtes Lernen

Durch die Ausbildung zur Mentaltrainerin wusste ich ja schon, wie Regina ihre Trainings gestaltet: interaktiv, alle Sinne ansprechend, spannend, humorvoll und niemals langweilig. Das war einer der Gründe, warum ich mich entschloss mit dem Lernen doch noch nicht aufzuhören und die Resilienztrainer*innen-Ausbildung mehr oder weniger gleich anzuhängen.

„Train the Trainer“ ist noch einmal anspruchsvoller als andere Trainings. Immerhin werden diese Teilnehmer*innen nach bestandener Prüfung als Trainer*innen auf die Menschheit losgelassen – und zwar gleich auf ganze Gruppen! Schon nach der zuvor abgeschlossenen Ausbildung zur Mentaltrainerin fühlte ich mich für alles gerüstet, was mir als Trainerin im Einzelsetting so unterkommen könnte. Ich hatte Tools, Übungen, Methoden, Didaktik, kreative Ideen bekommen und durfte mich im Lehrgang hinreichend an der praktischen Umsetzung üben.

Warum also noch eine Ausbildung?

Diese Frage wurde mir einige Male gestellt. Mir ging es vor allem um das Thema „Resilienz“. In der heutigen schnelllebigen Zeit, im Business-Jargon auch VUKA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität) genannt, ist innere Stärke und Widerstandsfähigkeit mehr als notwendig. Und damit, das war mein Gedanke, könnte ich bei meinem Vorhaben mit einem zusätzlichen Thema punkten.

Dass mich dieses Thema auch persönlich weiterbringen würde, daran dachte ich gar nicht. Komisch, denn kurz davor hatte ich genau diese Erfahrung des persönlichen Quantensprungs in der Mentaltrainer*innen-Ausbildung gemacht! Doch zu diesem Zeitpunkt war ich einfach darauf fokussiert, meine berufliche Zukunft auf eine möglichst stabile Basis zu bringen.

Land der Diplome, Land der Zertifizierungen

Welche Möglichkeiten ich durch den zweiten Aspekt des Lehrganges, die Zertifizierung als Fachtrainerin, haben würde, dessen war ich mir bewusst. Bis zum Zeitpunkt der Prüfung und kurz danach war dies für mich jedoch absolut zweitrangig. Denn bei mir änderte sich gerade einiges: Ich verabschiedete mich von meinem alten Job und arbeitete nur noch auf die Selbstständigkeit hin. Es war nur noch eine Frage von Wochen oder Monaten … und die Zertifizierung war definitiv nicht meine Priorität Nummer 1.

Zur Zeit der Abschlussprüfung belegte ich gleichzeitig auch einen Projektmanagementkurs in einem Institut für Erwachsenenbildung. Auch den wollte ich nur noch hinter mich bringen, um endlich losstarten zu können.

Doch wie man plant und denkt, so kommt es nie.

Und erstens kommt es anders …

Eine Zeile aus meinem Lieblingsmusical „Elisabeth“. Eine Zeile, die sich für mich schon mehrmals bewahrheitet hat. Und immer war das Ergebnis letztlich besser als mein ursprüngliches Ziel. Auch, wenn es anfangs nicht danach aussah.

So auch dieses Mal. Ich hatte meine Prüfung zur Resilienz- und Fachtrainerin erfolgreich abgeschlossen und auch der besagte Projektmanagementkurs lag in den letzten Zügen. In vielen Fächern gab es keine Prüfungen, sondern wir wurden anhand einer oder mehrerer Präsentationen beurteilt. Und so stand ich eines Tages wieder einmal vor der Klasse und hielt eine Präsentation, dieses Mal zum Thema „Inkongruente Kommunikation“; seit der Mentaltrainer*innen-Ausbildung eines meiner Lieblingsthemen. Nach der Präsentation fragte mich der Trainer: „Wieso können Sie das?“ Als ich ihm von meiner soeben abgeschlossenen Ausbildung als Fachtrainerin erzählte, rief er: „Wir suchen gerade Trainer*innen. Bitte, bewerben Sie sich gleich!“

Dreimal darfst du raten: Ja, ich habe mich beworben. Und ja, ich habe den Job bekommen. Ich bin zwar auch selbstständig tätig, aber freue mich sehr darüber, in diesem Bildungsinstitut zwei bis drei Tage die Woche die Teilnehmer*innen mit den Themen Kommunikation, Team und Teamleitung sowie Karrieretraining beglücken zu dürfen.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Am Ende der Ausbildung hatte ich also den Jackpot geknackt. Nicht nur, dass ich für mich selbst zum Thema Resilienz viel mitnehmen konnte – ich kann dieses Thema wunderbar in allen meinen Trainings und Mentorings einsetzen. Und dabei muss Resilienz nicht einmal der Schwerpunkt des Trainings sein. Last, but not least, hat die Zertifizierung als Fachtrainer*in dafür gesorgt, dass ich die Stelle in dem Bildungsinstitut bekommen habe. Ohne das Zertifikat hätte ich keine Chance gehabt.

Und du so?

Welche Träume treiben dich an? Möchtest du auch als Trainer*in begeistern? Workshops planen? Lernen eine Gruppe zu lenken? Möchtest du mehr Sicherheit bei Präsentationen bekommen oder lieber nur mit Resilienzthemen arbeiten? Wenn irgendeines davon stimmt, dann kann ich dir Regina nur aus vollstem Herzen empfehlen.

Es gibt übrigens noch die Möglichkeit in den aktuellen Lehrgang ResilienztrainerIn/ zert. FachtrainerIn einzusteigen.

Mag. Monika Lexa ist Mental- und Resilienztrainerin sowie zertifizierte Fachtrainerin

Da Institut mental erleben findest du hier.