„Ohne sich selbst zu mindern, mag man die anderen mehren“. – I Qing (Chinesisches Weisheitsbuch)

Unser Leitsatz beim Netzwörken ist „miteinander statt gegeneinander“. Wir leben das – auch wenn es anfangs gar nicht so leicht war, das geben wir schon zu – und erwarten, dass auch andere, die am Netzwörken teilnehmen, es leben. Aber was heißt dieses „Miteinander“ nun wirklich? Und was bedeutet es für den Umgang mit der „Konkurrenz“?

Mitbewerb statt Wettbewerb

Worte schaffen Realität, heißt es. Daher sprechen wir schon lange nicht mehr vom Wettbewerb und Wettbewerbern. Wir haben für uns festgestellt: Wir möchten nicht ständig mit allen in einem Wettbewerb sein. Wie sieht es bei dir aus – möchtest du immer unter Druck stehen, immer das Gefühl haben, schnell und besser sein zu müssen als alle anderen und gegen alles und jeden konkurrieren zu müssen? Wie wäre es stattdessen mit dem Wort Mitbewerb? Ein Bewerb macht ja durchaus Spaß – wenn man ihn gemeinsam mit anderen, in einer Gruppe, bestreitet, sich gegenseitig unterstützt und beflügelt und eben Spaß dabei hat.

Kooperation statt Konkurrenz

Konkurrierst du noch oder kooperierst du schon? Auch die Konkurrenz weist auf einen Wettkampf hin. Du kämpfst gegen andere und die anderen gegen dich. Irgendwie anstrengend, oder? Natürlich, das Kämpfen liegt uns in den Genen – immerhin ging es früher primär ums Überleben. Aber auch damals, in der guten alten Zeit, als wir in Höhlen hausten und Mammuts jagten, haben sich die Menschen in Gruppen zusammengefunden.

Wir Menschen sind keine Einzelkämpfer. Wir suchen die Gemeinschaft, wir suchen eine Gruppe – und da ist es das Um und Auf, sich nicht gegenseitig zu bekriegen, sondern zu kooperieren. Es ist genug Mammut für alle da. Und es wird sogar mehr, wenn man gemeinsam arbeitet.

Und wie wird das alles mehr?

Mehr Menschen haben mehr Ressourcen. Jede und jeder von uns ist SpezialistIn und ExpertIn für etwas. Da liegt es auf der Hand, dass man sich mit anderen zusammenschließt, und ihnen die Dinge überlässt, die sie besser können als man selbst.

Mehr Menschen haben aber auch mehr Ideen. Bestimmt kennst du das Kreativtool Brainstorming. Das funktioniert mit mehr als einer Person eindeutig besser. Natürliche kannst du tolle Ideen auch alleine haben. Aber Austausch und Input von außen ist immer gut – zur Inspiration, für eine andere Denkweise, einen neuen Blickwinkel, einen anderen Aspekt.

Last, but not least: Wir haben mehr Spaß, wenn wir mit anderen gemeinsam arbeiten und unser „Miteinander“ leben. Möchtest du auch mehr Spaß in deinem EPU-Leben haben? Dann komm doch einfach mal bei einem unserer Netzwörken vorbei. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass du „miteinander statt gegeneinander“ lebst oder es (kennen-)lernen möchtest.

Gerne schicken wir euch auch unser Update zum Netzwörken, damit ihr immer up-to-date seid und keinen Termin mehr verpasst.

In den nächsten Wochen werden wir euch übrigens weitere Themen zum Netzwerken vorstellen: Was Werte mit Netzwerken und Kooperationen zu tun haben, warum eine gute Vorstellung und guter Pitch wichtig sind und wie du dich beim Netzwerken so richtig unbeliebt machen kannst.

Allgemeines über die Dos und Don‘ts beim Netzwerken kannst du in unserem Gastblogartikel „Die Kunst des Netzwerkens“ bei Barbara Huber (Gründungs- und Unternehmensberatung) lesen.