Kurzinterviews mit allerlei interessanten Menschen.

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek – Grauen mit Humor

10 Fragen – 20 Wörter

Sebastian Fitzek2 blubbblog

an und von Sebastian Fitzek

 

  1. Sebastian, auf deiner Website antwortest du auf die Bitte, dich mit drei Worten zu beschreiben, dass du mit drei Worten nicht auskommst. Glaubst du, du schaffst es hier mit 20 Worten pro Frage?Nein. Sich selbst zu beschreiben ist ja auch eher was für Dating-Plattformen. Und da wird meistens gelogen.

 

  1. Dein Buch „Das Kind“ wurde 2012 mit berühmten Schauspielern wie Ben Becker, Dieter Hallervorden, Eric Roberts, und anderen verfilmt. Wie zufrieden bist du mit der Verfilmung, und wie fühlt es sich an, wenn dein „Baby“ laufen lernt und flügge wird?Gemessen an dem geringen Budget (weniger als für einen normalen Tatort) bin ich sehr zufrieden. Es war extrem aufregend, in die Köpfe meiner Leser zu schauen. So durfte ich miterleben, wie sich zum Beispiel der Ausstatter und der Regisseur bestimmte Szenen und Orte vorgestellt haben, die ich bislang ja nur in meinem Kopf trug.

 

  1. „Nimm das, was du tust ernst, aber Dich selbst nicht so wichtig.“ Das ist ein Zitat auf deiner Webseite. Hilft es, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, wenn man zum Beispiel von einem Denis Scheck, Literaturredakteur im Deutschlandfunk, verrissen wird?  Stören dich solche Rezensionen bzw. ist es dir wichtiger, dass deine Bücher bei den Lesern gut ankommen?Kunst lebt von Kritik. Aber kein Mensch ist dafür geschaffen, am Tag hunderte Kritiken zu bekommen. Ich unterscheide daher, mit welcher Absicht der Kritiker zu Werke geht. Will er mir helfen, besser zu werden, setze ich mich intensiv mit ihm auseinander. Will er, dass ich aufhöre zu schreiben, werde ich einen Teufel tun, mein Leben für ihn zu verändern. Genauso gut könnte ich mir meine Nase operieren lassen, wenn mir jemand sagt, dass ihm mein Gesicht nicht passt.

 

  1. Du hast zahlreiche Bücher geschrieben, die Millionen Leser erreichen und ein großer Erfolg sind. Wie ist das, wenn du in deiner Heimatstadt Berlin unterwegs bist? Kreischende Groupies, die dich mit ihren BHs bewerfen? Oder ist das Gesicht zum Buch relativ unbekannt?Zum Glück letzteres. Ich kann völlig unbehelligt durch die Straßen gehen. Selbst im Buchladen werde ich nur selten erkannt.

 

  1. In deinen Büchern geschehen teilweise recht grausame Dinge. Liest deine Frau deine Bücher, bzw. schläft sie noch ruhig neben dir? ;-)Meine Frau liebt die SAW-Reihe, bei der ich manchmal wegschauen muss. Noch Fragen?

 

  1. Du bist als experimentierfreudiger Mensch bekannt, so sind beispielsweise deine Autorenlesungen anders als die von anderen Autoren: du hast schon in Studenten-WGs gelesen, in der Trauerhalle eines Bestattungsinstituts, in einem Hospiz und in einer Zahnarztpraxis. Und du hast 2014 Autorenlesungen für den Roman Noah mit musikalischer Begleitung durch die Berliner Band BufferUnderrun angeboten.
    Du bist sozusagen der Aktionist unter den Erfolgsautoren. Spaß oder Provokation?Wen sollte ich denn mit solchen Lesungen provozieren können? Ins Hospiz zum Beispiel wurde ich von den Patienten eingeladen, in die Trauerhalle von einer Angestellten. Die meisten meiner Lesungen mache ich übrigens nach wie vor in der Buchhandlung. Das ist der Presse aber selten einer Erwähnung wert.

 

  1. Generell bist du anders als andere Autoren – positiv gemeint, natürlich. Als erster Autor hast du auf derLeipziger Buchmesse 2013 einen eigenen Stand gemietet. Und du hast sogar einen eigenen Fanshop, in dem du nicht nur deine Bücher, sondern auch T-Shirts, Taschen, Tassen und viele andere Dinge verkaufst.
    Bist du neben deiner Schriftstellerei noch ein verkapptes Marketing-Genie?In Deutschland ist Marketing ja eher ein Schimpfwort, und auch ich mag es nicht, wenn alles, was erfolgreich ist, auf eine angebliche Vermarktungs-Formel reduziert wird. Keine Band wird gefragt, ob sie Marketing-Profis wären, nur weil sie nicht nur Songs schreiben sondern damit auch auf Tour gehen.  Ich mag es einfach, Menschen zu unterhalten. So gesehen wäre ja jedes Buch von mir ein Marketing-Tool.

 

  1. Deine Facebook-Postings sorgen für Amüsement. Coole Sager der Kinder, Mordversuche an der Frau wegen Spoilerns …
    Hast du dir schon überlegt, diese Postings in ein Buch zu verwandeln – oder gibt es das schon, unter einem Pseudonym?Ich spiele hin und wieder mal mit dem Gedanke etwas Lustiges zu schreiben, aber dann lande ich nach den ersten Seiten doch immer beim Psychothriller. Das müsste mal ein Psychiater ergründen …

 

Zum Abschluss noch zwei persönliche Fragen.

  1. Was isst so ein Fitzek am liebsten?Nudeln mit kalter Soße. (Spezialrezept der Familie) 

 

  1. Welches ist dein absolutes Lieblings-Urlaubsland?
    (Und nicht sag Österreich, wegen der günstigen Preise!)Mauritius.

 

Joshua-Profil und andere Bücher von Sebastian Fitzek

Ein Ausschnitt aus Sebastian Fitzeks Werken

 

Biografie Sebastian Fitzek:

Anmerkung vorab: es gelingt nicht, die Biografie amüsanter zu schreiben als sie auf der Website von
Sebastian Fitzek steht. Wir beschränken uns hier daher im Großen und Ganzen auf Fakten – wer
mehr lesen will: www.sebastianfitzek.de

Geboren am 13.10.1971 in Berlin, seit 2010 verheiratet mit Sandra, eine Tochter (Charlotte), zwei
Söhne (David und Felix)
Nach dem Abitur 1990 Studium der Tiermedizin, nach einem halben Semester aufgrund der
Formalindämpfe beim Sezieren Wechsel zu Jura (bis zum ersten Staatsexamen)
1996 promoviert im Urheberrecht zum Dr. jur.
Während des Studiums Volontariat bei 104.6 RTL, Berlin (Radio), später Unterhaltungschef und
Chefredakteur beim Berliner Rundfunk, selbständiger Unternehmensberater für
Hörfunkunternehmen, ab 2004 Mitglied der Programmdirektion von 104.6 RTL Berlin. TV-Show-Konzepte
für etablierte Produktionsfirmen realisiert (z.B. Grundy LE), die unter anderem im ZDF
realisiert wurden (2006 „Deutschland – deine Namen“, 20:15 Uhr Prime-Time-Show, mit Johannes B. Kerner).

Mittlerweile kann Sebastian Fitzek von seinen Büchern leben, hin und wieder darf er aber noch als
Berater zum Radiosender 104.6 RTL.
Autor seit Anfang 2000, inspiriert durch einen Arztbesuch: „Die Therapie“ damit, dass ein kleines
Mädchen spurlos in einer Arztpraxis verschwindet. Das Manuskript wurde zunächst von allen
Verlagen abgelehnt, dann stieß Sebastian Fitzek auf den Literaturagenten Roman Hocke, der es mit
seiner Agentur AVA-International schaffte, einen Vertrag bei Droemer Knaur herauszuholen.

Die Bücher von Sebastian Fitzek erreichen eine Gesamtauflage von rund 6 Millionen und wurden in
24 Sprachen übersetzt. Diverse Auszeichnungen (zB Lovelybooks Leserpreis).
Derzeit bei Droemer Knaur und Bastei Lübbe unter Vertrag.
Weitere Informationen, unter anderem zur Jubiläumsshow (10 Jahre Sebastian Fitzek):

http://www.sebastianfitzek.de/

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Sebastian Fitzek auf Twitter

AVA-International

Thomas Rybnicek – der Drachenkuschler

 

10 Fragen – 20 Wörter

Thomas Rybnicek mit Radino für blubbblog

an Thomas Rybnicek vom Kinderradio

  1. Thomas, mit deinem Kinderradio hast du eine Marktnische auf dem Radiosektor aufgetan.
    Wie bist du auf die Idee gekommen?
    Der Ursprung der Idee hat viele Gründe ;-)
    Grund 1: ich liebe Radio
    Grund 2: ich liebe meine Kinder (Mirjam und Lena) und
    Grund 3: ich musste eine Uniarbeit schreiben für eine durch Radio noch nicht versorgte Zielgruppe – im Nachhinein war es also ganz einfach und logisch, ein Konzept für ein Kinderradio zu schreiben.
    Es hätte auch ein Erotikradio werden können … ;-) aber das ist eine andere Geschichte …
  1. Deine kleine Tochter soll das Maskottchen „Radino“ erschaffen haben, der als computergesteuerte Stimme durchs Programm führt.
    Wie weit ist sie an der Programmgestaltung beteiligt?
    Mirjam war am Programm wesentlich beteiligt – sie hat irgendwie ein natürliches Gefühl fürs Radio machen. Sie hat nicht nur für die Zielgruppe gedacht (Mirjam hat veranlasst, dass wir nur deutschsprachige Lieder spielen – ihr Argument war simpel:
    „Wir Kinder wollen verstehen, was wir da hören, dann sind wir auch aufmerksamer!“), sondern auch an deren Eltern. So ist beispielsweise der stündliche Song für Mama & Papa und Oma & Opa entstanden – quasi die Entspannungszone für Elternohren.
    Mirjam ist kritisch und kreativ und bringt sich auch heute noch neben der Schule regelmäßig in Diskussionen ein.

Wir Kinder wollen verstehen, was wir da hören, dann sind wir auch aufmerksamer!

  1. Wer war deine Lieblingsfigur als Kind?
    Ganz klar: PUMUCKL!
    Streiche spielen, ein bisserl frech sein dürfen und im Notfall unsichtbar werden.
    Auch im Erwachsenenleben eine spannende Option ;-)
  1. Dein Leben spielt sich zwischen Graz und Wien ab, als Pendler zwischen Job und Berufung.
    Wie geht es dir damit?
    Grenzwertig ;-) einerseits liebe ich diese Abwechslung und Bewegung, andererseits ist mir meine Rolle als Vater wesentlich wichtiger als jeder Job.
    2 Kinder, 2 Jobs und 2 Lebensstandorte bedürfen einer präzisen Planung, viel Energie und eines flexiblen Umfelds. Fakt ist:  es gibt gute Tage und schlechte Tage  – solange die guten Tage überwiegen, mache ich so weiter;  sobald sich das Verhältnis dreht, werde ich was ändern!
  1. Welche Zukunftsvisionen hast du – wo siehst du dich in 5 Jahren?
    In 5 Jahren bin ich in meinem letzten Berufsjahr , weil … mit 45 gehe ich dann in Pension (das hab ich bereits mit meinem 18. Lebensjahr als Lebensziel definiert) und kümmere mich nur noch um meine Kinder (und dann eben Enkelkinder), meine Familie, meine Freunde, meine Freizeit und meine Bedürfnisse ;-)
  1. Dein liebstes Urlaubsziel?
    Ein Hausboot auf einem Kanal, Fluss oder sonstigem Gewässer … aktuell bin ich nahezu jedes Jahr in Berlin zum Boot fahren – einfach herrlich diese Kombination aus Bewegung und Ruhe, Natur und Stadt!
    Ansonsten steht auf meiner Topliste noch Griechenland – das Land des OUZO ;)
  1. Bist du eher ein Stadt- oder ein Landmensch?
    Mischform – daher liebe ich auch mein ländliches Haus in der Stadt Graz … die ideale Kombination zwischen Stadt- und Landleben.
  1. Du bist sehr radioaffin. Welchen Sender – abgesehen vom Kinderradio – hörst du privat am liebsten?
    Gibt es noch andere Sender?
    Wirklich?
    Hmmm … wieso sagt mir das keiner ;-)
    Oder sagen wir es anders … ein Radio, das mich restlos begeistert, wurde in Österreich noch nicht erfunden. Ein Radio, das meine uneingeschränkte Begeisterung und ungeteilte Aufmerksamkeit erhält , ist jeden Tag anders, überraschend, kreativ, genial, arg, abwechslungsreich … wenn ich mal viel zu viel Geld habe, möchte ich genau dieses Radio selbst machen ;-)
  1. Verrätst du uns deine Lieblingsspeise?
    Ich bin Allesfresser – jeder der mich bekochen will, kann mich recht leicht begeistern, weshalb ich auch keine Lieblingsspeise nennen kann.
    Falls mich also jemand einladen will: bitte keine Rosinen und keine Innereien!

 

Dem geneigten Leser und der anbetungswürdigen Leserin wird möglicherweise auffallen, dass es diesmal nur 9 Fragen sind, die wir gestellt haben.
Dies ist natürlich kein Versehen. ;-)
Thomas gehört zu den kommunikativen Menschen, denen man kein Loch in den Bauch zu  fragen braucht, und daher haben wir eine so schöne Kurzbio (gar nicht kurz), dass jede weitere Frage obsolet war!

 

Ein paar Worte zu mir – Kurzbio:

Mit 18 Jahren bin ich beim Radio (Grazer Stadtradio 107,5) eingefallen und hab das Medium zu meinem Lebensmittelpunkt auserkoren. Neben meiner Tätigkeit bei diversen Radiostationen (Kronehit, Radio Graz) als Studioleiter, Marketingleiter, Programmchef oder auch Geschäftsführer habe ich als Vortragender (Erwachsenenbildung – Thema: Pressearbeit), Chefredakteur (Seitenblicke Magazin – Beilage Steiermark, NOVA – das Gratismagazin) und Marketingleiter für einen Fußballverein (DSV Leoben) gearbeitet.

Mein Berufsleben ist geprägt von Selbstüberschätzung und 200% Einsatz und Begeisterung – im Nachhinein wahrscheinlich nicht die schlechteste Kombination, um halbwegs seriös im Berufsleben Fuß zu fassen.

Aktuell betreibe ich – quasi als Hobby – meinen ersten eigenen Radiosender namens „Mein Kinderradio“(Radiolizenz in Wien, 103,2Mhz.) und erfreue mich eines seriösen Hauptjobs beim Medienbeobachter „META Communication International GmbH.“ (der mir dankenswerter Weise diese Kombination ermöglicht)

Privat bin ich Papa zweier extrem entzückender Mädels (Mirjam/11 und Lena/9) und am allerliebsten würde ich tagelang mit den beiden Karten- und sonstige Gesellschaftsspiele bis zum Exzess spielen.

Zu meinen Leidenschaften gehören: Eishockeyfan der Graz99ers (da schafft die Leidenschaft tatsächlich Leiden), Pokerant (seit rund 10 Jahren habe ich eine eingeschworene Pokerrunde), Bootsurlauber (deswegen muss ich ja auch arbeiten gehen – dieses Vergnügen will finanziert sein) und Kartfahren (10 Kilo weniger und ich könnte die gewünschte Geschwindigkeit auch auf den Asphalt bringen – allerdings wäre ich dann wohl magersüchtig ;-)

Kinderradio

 

 

Contessa Juliette – der Engel mit der Peitsche

10 Fragen – 20 Wörter

von und an Contessa Juliette, den Engel mit der Peitsche

© www.deinshooting.at

 

 

  1. Contessa, du hast viele Jahre lang den Spagat zwischen Businesslady und Domina bewältigt. Wo bleibt da das Privatleben?
    In the middle of nowhere. Das hole ich jetzt alles nach.
  1. In deinem Buch „Der Engel mit der Peitsche“ beschreibst du nicht nur das Leben einer Domina, sondern auch die Emotionen der Frau dahinter. Die Geschichte befriedigt durch ihre Vielschichtigkeit nicht nur die Neugier des Lesers, sondern berührt auch das Herz.
    Wie schwer war es, die eigenen Emotionen einem großen Publikum preis zu geben?
    Anfangs unmöglich. Musste die ersten verfassten Kapitel alle wegwerfen. Erst nach einer Weltreise, die mich irgendwie auch zu mir selbst führte, konnte ich ohne Scham meine Gefühle und Erlebnisse beschreiben.

Erst nach einer Weltreise, die mich irgendwie auch zu mir selbst führte, konnte ich ohne Scham meine Gefühle und Erlebnisse beschreiben.

  1. Du bist mittlerweile eine Expertin im Bereich PR. Strebst du eine weitere Karriere an?
    Danke für die Expertin. Ja, abgesehen von den BDSM Workshops habe ich eine Coaching Ausbildung gemacht. Mein Traum aber wäre Testimonial für eine Kosmetikfirma zu werden.
  1. Wenn du dein Leben nochmal leben könntest, würdest du vieles anders machen oder war alles genau so, wie du es dir vorgestellt hast? Oder anders gefragt: würdest du die schillernde Welt der Domina im Rückblick lieber gegen ein konventionelleres Leben tauschen – auch wenn das bedeutet hätte, dass du einen Teil deiner Persönlichkeit nicht ausleben kannst?
    Niemals! Ich bin schon lange jedem Mann dankbar, der mich verließ oder wo die Beziehung in Brüche ging; jedem Chef, der mich so genervt hat, dass ich das Handtuch warf und meine Handtasche nahm. Und all den Sklaven und Escortgästen, die meinen Horizont über das menschliche Wesen erweitert haben. Vorgestellt hatte ich mir es als junge Frau zwar ganz anders, aber ich möchte nichts missen.
  1. Du bist eine sehr spirituelle Frau und hast viel für deine seelische Entwicklung getan. Hast du einen Rat für andere Suchende?
    Schamanischer Grundsatz: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das was du möchtest, kannst du erreichen!
  1. Du lebst mittlerweile in Italien, einem sehr konservativen Land. Wie kommst du als sehr selbstbestimmte Frau mit dem Machismo der italienischen Männer klar?
    Schlecht! Ich schätze jetzt erst das gute und vor allem charmante Benehmen der österreichischen Männer. Hätte nie gedacht, dass es so einen Unterschied macht.

Ich schätze jetzt erst das gute und vor allem charmante Benehmen der österreichischen Männer.

  1. Du bist mittlerweile eine Legende, in allen Medien vertreten, und hast es geschafft, dem Beruf der Domina ein wenig von seinem Glanz zurück zu geben. Was würdest du einer jungen Frau raten, die in der heutigen Zeit den Weg der Domina gehen möchte?
    Sie sollte nicht zu jung sein – etwas Lebenserfahrung ist sehr hilfreich, weil man sich besser zu schützen weiß. Und sich unbedingt während der Tätigkeit von einem Therapeuten begleiten lassen. Finger weg von Drogen und Alkohol (siehe vorigen Satz) und nicht die Liebe vergessen.
  1. Du hattest in deinem Business ja nicht nur sehr aufregende, sondern auch wirklich traumatische Erlebnisse. Konnte dir deine Biografie helfen, Dinge zu verarbeiten oder hat die Erinnerung Wunden wieder aufgerissen?
    Es war unglaublich, was mir während des Schreibens alles wieder einfiel. Details, die ich völlig vergessen hatte. Es half mir so sehr, dass ich die Veröffentlichung gar nicht mehr gebraucht hätte. Das Thema war damit für mich abgeschlossen – und jetzt muss ich mich bei jedem Interview wieder damit auseinandersetzen ;-)
  1. Im neuen Jahrtausend verschwimmen die Geschlechtergrenzen immer mehr – es gibt weit mehr als Mann und Frau, speziell im Sinne von Identität. Als Domina ist dieses Phänomen allerdings für dich nicht neu. Wie stehst du dazu, dass sich Menschen nicht nur im geschützten Rahmen einer Kammer, sondern auch im Alltag immer mehr zur ihrer Vielfältigkeit bekennen?
    Na Gott sei Dank, dass es bei uns möglich ist! Schön wäre, wenn sich auch BDSM-Fans mehr outen könnten. Da begegne ich ständig noch jeder Menge Vorbehalte, Vorurteilen und Ängsten.
  1. Und last but not least: Wie sieht es mit dem Privatleben aus? Gibt es eine neue Liebe am Horizont?
    Es gibt eine Menge privater Verehrer, die nicht wissen, was ich früher gemacht habe. Interessanterweise vertrauen mir dann aber 80% an, dass sie Fantasien haben, die letztendlich wieder in diese Richtung gehen. Aber der Liebe bin ich noch nicht begegnet, wäre aber reif dafür.

 

Biografie:Der Engel mit der Peitsche Titelblatt_blubbblog

In West-Berlin aufgewachsen, mit den Eltern nach Wien übersiedelt. In Paris Kunstgeschichte und Französisch studiert, musste dann zurück nach Wien, um das Familienunternehmen zu übernehmen.
Nach der Trennung von meiner großen Liebe kam die schon früh erkannte Vorliebe für dominante Spielchen wieder heraus. Eintritt in die Münchner und Wiener S/M-Szene.
BDSM-Workshops in Deutschland besucht und begonnen, mit fremden Männern unentgeltlich zu spielen.
Das zum Teil unverschämte Benehmen der Sklaven führte dazu, dass ich Geld verlangen wollte und mein Hobby auf eine professionelle Basis stellte.
Gründung meines eigenen Reichs in Wien mit dominanten Frauen und Männern, Sklaven/Innen, Transsexuellen.
Gründung von Bizarr Escort International, einem europaweit verzweigten Netz von Dominas.
Ein Haussklave mutierte zum Stalker und bestimmte fortan mein Leben.
Parallel dazu stets die Firma mit Reisen in die ganze Welt weitergeführt.
Gründung der Agentur für „Reife Lebenslust in Wien“, 40plus.cc

Mein Herzinfarkt und der Heiratsantrag eines bekannten Politikers veranlassten mich, über ein „Aufhören“ nachzudenken. Aus der Hochzeit wurde zwar nichts, aber meinen Entschluss, mich zurück zu ziehen, habe ich durchgezogen. Auch um dem Stalker endlich zu entkommen.

Ein Zufall führte mich für ein Wochenende nach Rom und – ohne dort eine Liebe gefunden zu haben – hielt Rom mich bis heute fest.
Ende 2008 meine professionelle Domina-Karriere beendet, 2009 aus dem Familienunternehmen ausgeschieden, 2012/13 meine Biografie verfasst
April 2014 Veröffentlichung meiner Biografie „Der Engel mit der Peitsche“, die freundlicherweise von Lisa Keskin lektoriert wurde.
Seither über 2500 Bücher und E-Books verkauft, zahlreiche mediale Auftritte und BDSM Workshops für dominante Damen und Herren gehalten.

 

Eva Rossmann – Autorin unter Dampf

10 Fragen – 20 Wörter

an und von Eva Rossmann

Eva Rossmann - Interview blubbblog

 

  1. Eva, neben deinen Mira Valensky-Kriminalromanen, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden, hast du auch ein Buch mit Namen „Krummvögel“ herausgebracht. Worum geht es darin?
    Es geht um viel „Viertel“, schräge Vögel und was passieren kann, wenn man einen Bundeskanzler tortet. 
  1. Neben dem Schreiben gilt deine große Liebe dem Kochen. Stimmen die Gerüchte, dass du im Gasthof „Zur Alten Schule“ nach der Recherche für ein Buch „picken geblieben“ bist?
    Völlig falsch. Ich picke dort nicht, ich koche, brate, backe und steh manchmal auch unter Dampf.
  1. Sind deine Charaktere ganz und gar fiktiv, oder nimmst du die Anregungen dazu aus deiner Umgebung?
    Ich habe mir von einem Winzer seine wunderschönen blauen Augen geborgt, und den Wiener Bürgermeister in einer Mini-Rolle vorkommen lassen, aber die Wichtigen sind fiktiv.
  1. Wo möchtest du in 5 Jahren sein – beruflich und privat?
    Um fünf Jahre älter und noch immer so gerne am Leben.
  1. Dein größtes Laster?
    Im manchmal tatsächlich und öfter für andere falschen Moment spöttisch dreinzuschauen.
  1. Wo würdest du am liebsten leben? Im heißgeliebten Weinviertel oder in der begehrten Karibik?
    Natürlich da und dort. Und dann noch in Sardinien sowie auf vielen Plätzen, die ich noch nicht kenne.
  1. Deine Karriere ist ziemlich ungewöhnlich: von der Verfassungsjuristin zur Krimiautorin zur kochenden Krimiautorin. Was dürfen wir als nächstes erwarten? Oder anders gesagt: Gibt es noch unerfüllte Wünsche?
    Ich wollte immer schon singen … aber das kann ich der Menschheit nicht antun.

Ich wollte immer schon singen … aber das kann ich der Menschheit nicht antun.

  1. Du hast bekanntlich die Drehbücher für zwei SOKO Kitzbühel geschrieben – wann kommt der erste Mira-Valensky-Film?
    Es waren fünf. Und das mit dem Mira-Valensky-Film wissen wohl nicht einmal die Götter … ich meine die am Küniglberg und artverwandte.
  1. Was viele nicht wissen: du hast auch eine Handvoll Sachbücher geschrieben, vor allem zu feministischen Themen. Aus heutiger Sicht, wo liegen deiner Meinung nach heute die größten Mankos im Bereich Frauenpolitik?
    Dass wir nicht besser, aber intelligent, vielseitig, begabt, witzig, mutig und kreativ sind – und dass das nach wie vor viel zu wenige Männer (und Frauen) als Chance begreifen.
  1. Zum Thema Gendern: wie stehst du als Schriftstellerin zum Binnen-I?
    Bei Gebrauchstexten gibt es nichts Einfacheres, bei literarischen Texten ist auch da Kreativität angesagt. Jedenfalls halte ich es für absurd, wenn Frauen nicht vorkommen.

 

 

Kürzest-Bio:fadenkreuz

Verfassungsjuristin, Journalistin, Autorin, Köchin und ORF-Moderatorin.  Mitinitiatorin des österreichischen FrauenVolksBegehrens. In ihrer  Krimiserie rund um die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre bosnischstämmige Putzfrau und Freundin Vesna Krajner geht es um aktuelle gesellschaftspolitische Themen und das, was hinter den Hochglanzfassaden unserer Konsumwelt lauert.

www.evarossmann.at

 

 

 

 

 

Viola von Viennainklines, eine besondere Stechmücke

 

10 Fragen – 20 Wörter

von und an Stechmücke von Viennainklines

Stechmücke

 

  1. Viola, du hast in diesem Jahr den 3.Platz bei der Wild Style Tattoo-Messe gemacht und zusammen mit deiner Crew insgesamt 4 Plätze unter den ersten zehn gekrallt.
    In Wiener Neustadt hast du gemeinsam mit deiner Crew sogar die Plätze 1 -3 belegt. Gratuliere!
    Dein erst 2012 gegründetes Studio im 10. Bezirk ist kein Geheimtipp mehr, sondern eine der ersten Adressen der Stadt – wie lange wartet man derzeit auf einen Termin?
    Schwer zu beantworten. Ich plane nur 6 Monate –  weiter nicht.
    Manche, die meine Planungsphase verpassen, warten also mitunter länger.
  1. Wie viele Tattoo Artists hast du in deinem Team?
    2
  1. Welches sind deine Lieblingsstyles und-motive?
    Tiere, Biomech, Realistic, Comic, Maori 
  1. Mit welchen Farben (Marke) arbeitest du am liebsten?
    Intenze, Eternal
  1. Was würdest du jemandem raten, der ein Tattoo haben möchte?
    Sich sehr gut zu überlegen was, und sich sehr gut zu informieren bei wem er es machen lässt.
    Man sollte den Künstler nach seiner Arbeit und aber auch nach Sympathie wählen, schließlich  werden Energien ausgetauscht und man hat ein Leben lang etwas, das diese Person entworfen hat, am Körper. 
     

Man sollte den Künstler nach seiner Arbeit und aber auch nach Sympathie wählen, schließlich  werden Energien ausgetauscht und man hat ein Leben lang etwas, das diese Person entworfen hat, am Körper.

  1. Deine Lieblingseissorte –Lieblingsbuch – derzeitiger Lieblingsfilm – Lieblingsessen? Malaga/Walnuss/Heidelbeer – div.Sachbücher – Red1&2 – Pizza
  1. Du hast auch soziale Anliegen – magst du dazu etwas sagen?
    Wenn man die Möglichkeit hat zu helfen, dann sollte man das tun – ich denke, das macht die Welt zu einem schöneren Ort.
    srilanka-zukunft.at liegt mir sehr am Herzen, da es von meiner Schwester geleitet wird und ich weiß, dass mit jedem Cent etwas Gutes getan wird.
    Hilfe zur Selbsthilfe!
    Weiters wichtig für mich sind die www.wienerfellnasen.com,
    da sie schon über 200 Hunde aus Rumänischen Tötungslagern gerettet haben, und man braucht wirklich gute Nerven um dort vor Ort diese schrecklichen Dinge zu sehn und Hilfe zu leisten…..genauer gesagt, braucht man Eier :D und die haben die Mädels.
  1. Deine liebste Schandtat?
    :D da gibt es so viele…hmm dazu sag ich nur frei nach meinen Wünschen zu Leben bei jeder Gelegenheit…..für manche ist ja ein Tattoo schon eine Schandtat, was für mich natürlich lächerlich ist. 
  1. Welches wäre dein größter Wunsch für 2016 – ob erfüllbar oder nicht?
    Ich würde mir wünschen, dass Menschen unseren Planeten mehr wertschätzen und erkennen, dass ein liebendes Miteinander besser ist als ein kriegerisches Gegeneinander – Hand in Hand quasi.
  1. Wo möchtest du am liebsten einmal einen wirklich langen Urlaub verbringen und warum?
    Süd- und Mittelamerika – dort gibt es Kulturen und Landschaften, dass Jahre nicht reichen würden sie zu erkunden.

 

Viola „Stechmücke“ Jahns ist Tätowiererin in ihrem eigenen Tattoostudio in Wien 10.
http://www.vienna-ink-lines.com/

 

 

 

 

Claudia Rossbacher – die Frau, die das Steirerherz zum Bluten bringt

 

10 Fragen – 20 Wörter

an und von Claudia Rossbacher

Claudia Rossbacher_Steirerkrimis_für blubbblog

  1. Claudia, dein letztes Werk „Steirerland“ ist der mittlerweile fünfte Fall für die Ermittlerin Sandra Mohr. Ist ein neuer Mordfall in der Steiermark schon in Planung?
    Den sechsten Fall habe ich vor kurzem fertiggeschrieben. Erscheinen wird er im Juni 2016. 

 

  1. Dein Krimi „Steirerblut“ wurde sogar verfilmt und hat ordentlich eingeschlagen. Dürfen wir uns auf weitere Verfilmungen freuen?
    2017 wird „Steirerkind“ beim Nightrace in Schladming verfilmt. Als nächstes soll dann die „Steirerkreuz“-Verfilmung folgen. 

 

  1. Du bist extrem produktiv – bleibt da noch Zeit für anderes?
    Aber ja  …

 

  1. Was magst du an dir selber am liebsten?
    Meinen Zirkuspferdmodus

 

  1. Wo möchtest du in 5 Jahren sein – beruflich und privat?
    Grundsätzlich bin ich mit dem Status Quo sehr zufrieden. Gegen positive Überraschungen habe ich jedoch nichts einzuwenden. 

 

  1. Alpen oder Meer?
    Sanft hügelig steirisch oder karibisch 

 

  1. Deine liebste Schandtat?
    Am Flussufer zu sitzen und die Leichen meiner Feinde vorbei schwimmen zu sehen 

 

  1. Welches wäre dein größter Wunsch für 2016 – ob erfüllbar oder nicht?
    Frieden 

 

  1. Wie hast du Weihnachten verbracht?
    Ganz gemütlich in unserer Hütte am Reinischkogel auf 1.000 Meter Seehöhe mitten im Wald 

 

  1. Hast du Neujahrsvorsätze, die du uns verraten möchtest?
    Nein

 

 

Kurzbio:

Claudia Rossbacher  wurde in Wien geboren, hat in Städten von Teheran bis Osaka gelebt und als Model, Texterin und Kreativdirektorin gearbeitet.
Seit 2006 schreibt sie vorwiegend Kriminalromane und Kurzkrimis.
Ihr Landkrimi „Steirerblut“, wurde für den ORF verfilmt, „Steirerkreuz“ 2014 mit dem „Buchliebling“ ausgezeichnet.
Auch der aktuelle fünfte Fall für LKA-Ermittlerin Sandra Mohr „Steirerland“, konnte sich monatelang in den österreichischen Bestsellerlisten behaupten.
Zuletzt hat Claudia Rossbacher ihren kriminellen Freizeitführer „Wer mordet schon in der Steiermark?“ veröffentlicht.
Im Februar erscheint ihr zweiter Rätsel-Krimiband „Enter ermittelt in Wien“.

Enter ermittelt in Wen

Jennifer B. Wind – eine Frau mit verborgenen Seiten

 

10 Fragen – 20 Wörter

an und von Jennifer B. Wind

JenniferBWind,copyright Manfred Wasshuber für blubbblog

 

  1. Jennifer, dein Krimi „Als Gott schlief“ hat mächtig Furore gemacht und einige erste Plätze in den Verkaufslisten von Amazon und Co. erreicht. Wie bist du auf die Idee zu diesem Buch gekommen?Der genaue Hintergrund steht im Nachwort meines Buchs.
    Ich war 1998 in Dublin und habe dort eine Dokumentation gesehen, die mich nicht mehr los gelassen hat.
    Ich hab gleich auf meinem nächsten Flug zu schreiben begonnen – auf einer Kofferschreibmaschine ;-).
  1. „Als Gott schlief“ gibt es mittlerweile auch als Hörbuch bei Audible. Wann kommt der Film?
    ;-)
    Ausgezeichnete Frage! ;-)
    Es haben sich schon drei Filmproduzenten bei meiner Filmrechtsagentin gemeldet.
    Mal sehen, was draus wird.
    Mein Buch ist sicher nicht einfach zu verfilmen und auf keinen Fall für die Prime Time geeignet.
    Da ich aber auch Drehbücher schreibe, ergibt sich vielleicht hier einmal was.
    Es ist einfach sehr schwer in der Szene Fuß zu fassen, sogar mit Agentin. ;-)
    Die meisten Produzenten haben ihr eigenes Autorenteam.
     
  1. Seit wann schreibst du?
    Seit meinem achten Lebensjahr!
    Ich habe immer geschrieben, da ich aber schon früh von anderen Leuten in meinem Umfeld für meinen Berufswunsch Schriftstellerin ausgelacht wurde und viele meinten, es wäre kein Beruf, hab ich mich dazu hinreißen lassen, lange Zeit nur im stillen Kämmerlein zu schreiben.
    Rückwirkend eigentlich schade, deshalb versuche ich meinen Kindern nichts auszureden, was sie gerne tun. Sie sollen sich frei entfalten und entscheiden dürfen.
  1. Was magst du an dir selber am liebsten?
    Schwierig, schließlich sieht man sich selbst oft ganz anders als Außenstehende.
    Aber ich bin froh, dass ich nie aufgebe, auch wenn manche Hürden sehr groß waren.
    Und dass ich zu dem stehe, was ich mache, sage oder schreibe.
    Und dass ich nicht aufhöre hilfsbereit zu sein, auch wenn ich schon oft ausgenutzt wurde.
  1. Wo möchtest du in 5 Jahren sein – beruflich und privat?
    In fünf Jahren wird sich privat sicher nicht viel geändert haben.
    Meine Kinder sind dann beide in der Pubertät.
    Ich nehme an, mein Mann und ich haben dann wieder mehr Zeit für uns selbst.

    Beruflich hoffe ich, dass es so weitergeht, wie bisher und langfristig habe ich einen total abgefahrenen Traum: Irgendwann den Oscar zu erhalten, für das beste Drehbuch.
    Aber dafür hab ich noch viel Zeit.
    Michael Haneke hat seinen ja auch erst mit über 70 erhalten. Ich bin also optimistisch ;-))
  1. Welcher ist dein liebster Urlaubsort?
    Eindeutig Cancun, gefolgt von den drei M:
    Mauritius, Malediven, Miami. Dann Singapur, Kuba, Punta Cana.
    In Europa: Urlaub am Meer in Italien oder Kroatien, Urlaub zu Pferd in Irland oder Schottland.
    Städteflüge bevorzugt nach London, München, Paris, Barcelona, Rom, Riga;
    In Österreich bin ich am liebsten in Graz, der schönsten Stadt des Landes.
    Leben möchte ich allerdings am liebsten in Sydney ;-)
    Noch so ein abgefahrener Traum. ;-)
  1. Deine größteSchandtat –literarisch oder persönlich?
    Kniffelig, kniffelig ;-)
    Ich glaube, die liegt noch vor mir ;-)
    Da freu ich mich doch richtig drauf. *lach*
  1. Uns ist zu Augen gekommen, dass du auf Vampire und Lederklamotten stehst – welche dunklen Vorlieben hast du noch?
    Oh, sehr viele dunkle Vorlieben ;-)
    Wer auf Lederklamotten, Vampire und Extremsportler steht, ist wohl ein bisserl crazy.
    Meine Kinder nennen mich auch „Crazy Mum“.
    Ich liebe Gothic Musik, Horrorfilme, dunkle Schokolade und die Dunkelheit der Tiefsee.
    Ich tauche für mein Leben gern.
    Ich bin für jeden „Spaß“ zu haben und habe mich, sagen wir, ziemlich ausgelebt.
    Ab welchem Alter darf man dieses Interview eigentlich lesen? ;-)
    Ach, das ist öffentlich?
    Gut, dann sag ich jetzt nichts mehr ohne meinen Anwalt ;-)

Meine Kinder nennen mich auch „Crazy Mum“.

  1. Wo dürfen wir dich das nächste Mal live erleben?
    Ich bin erst dabei, meine Lesungen für das nächste Jahr zu planen und zu koordinieren.
    Fix ist eine Lesung im Herbst 2016 in Schloss Seyring, zusammen mit meiner Kollegin, mit der ich einen kriminellen Freizeitplaner geschrieben habe, der im Juli 2016 bei Gmeiner erscheint.
    Die Buchmesse in Wien ist immer Fixpunkt und Frankfurt vielleicht nächstes Jahr auch.
    Am besten schaut man immer mal wieder auf meiner Website, Facebook oder Twitter Seite vorbei, da stehen sicher spätestens im Frühling die neuen Termine.
  1. Hast du Neujahrsvorsätze, die du uns verraten möchtest?
    Ja, weniger an mich ran zu lassen.
    Nicht alles persönlich zu nehmen, ich muss lernen, dass man es nicht jedem Recht machen kann.
    Loslassen lernen. Gedankenkarussell abstellen.
    Mich nicht von negativen Menschen runterziehen lassen.
    Energieräuber eliminieren, mehr für meinen Körper und meine Gesundheit tun und dankbar sein für jeden weiteren Tag, den mir das Leben schenkt.

 

 

als gott schlief klein

Kurzbiografie Jennifer B. Wind

Jennifer B. Wind, geboren 1973 in Leoben; wohnt mit ihrer Familie südlich von Wien.
Die ehemalige Flugbegleiterin schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene (Thriller, Krimis, Fantasy, Mystery), Drehbücher und Kurztexte.
Zahlreiche Kurzgeschichten,Ratekrimis, Rezensionen und Gedichte wurden in Literaturzeitschriften, Zeitungen, Anthologien und Magazinen veröffentlicht.
Viele ihrer Texte wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Ihr Debütroman Als Gott schlief stand unter anderem Monate lang in der Top 10 Krimi/Thriller Bestsellerliste bei Thalia in AUT, D und CH, auf Platz 1 bei Amazon und Weltbild und vielen weiteren Bestsellerlisten, und wurde für den Wiener Kriminachwuchspreis nominiert.
Sie ist Mitglied im Syndikat, den österreichischen Krimiautor/innen und bei den mörderischen Schwestern, deren Website sie auch betreut.

Sie ist auch als Rezensentin, Coach und Jurorin tätig und führt eine erfolgreiche Bücherkolumne „Lies und plausch mit Jenny“ im Blog-Stil auf dem online Portal MYWOMAN der Frauenzeitschrift WOMAN.

In ihrer spärlichen Freizeit liest, taucht, klettert, walkt, zeichnet oder malt sie.
Umwelt- und Tierschutz ist ihr Steckenpferd.
Sie startet stets gutgelaunt mit Yoga, Qi Gong und grünen Smoothies in den Tag.

Mit ihrer Kollegin Veronika A. Grager bildet sie das Duo „Die Triestingtaler Mordsfrauen“.
Sie bieten nicht nur kabarettistische Doppellesungen an, sondern haben auch gemeinsam einen kriminellen Freizeitplaner mit dem Titel „Wer mordet schon in Niederösterreich“ geschrieben, der 2016 im Gmeiner Verlag erscheint.

Sie wird von der Agentur Lianne Kolf vertreten.

 

Online zum Weiterstöbern:

Website: www.jennifer-b-wind.com

Facebook-Fanpage:www.facebook.com/jenniferbwind/

Twitter:https://twitter.com/jessica_hazard

Buch-Blog:www.woman.at/mywoman/jbwind/

Buchblog-Fanpage: https://www.facebook.com/Lies-und-plausch-mit-Jenny

Mordsfrauen Fanpage:www.facebook.com/TriestingtalerMordsfrauen/

Mordstrio Fanpage: www.facebook.com/DasTriestingtalerMordstrio/

Österreichische Krimiautor/innen:www.krimiautoren.at/

Mörderische Schwestern:www.moerderische-schwestern.eu/start/

Das Syndikat:www.das-syndikat.com/

 

 

 

Susanne Wiegele – politische Incorrectness vom Feinsten

10 Fragen – 20 Wörter

an und von Susanne Wiegele

sanni mit c

 

  1. Du hast mit deinem ersten Fetzer-Krimi die österreichische Krimiszene enorm belebt und auch gleich einen Preis einkassiert. Wie groß ist der Erfolgsdruck nach so einem Debüt?
     Nachdem ich mich noch nie darum geschert hab, was andere von mir denken, hab ich keinen Druck.
    Wenn ich schreiben muss, dann meinetwegen.
     

Nachdem ich mich noch nie darum geschert hab, was andere von mir denken, hab ich keinen Druck.
Wenn ich schreiben muss, dann meinetwegen.

  1. Du hast viele Seiten, auch in der Literatur. Neben der Krimireihe hast du auch „Herzlos“ geschrieben, ein Buch, mit dem du den Mut bewiesen hast, sehr persönliche Erlebnisse nicht nur zu Papier, sonder auch unter die „Leut“ zu bringen. Wie sind die Reaktionen deiner Umgebung zu diesem ganz und gar nicht herzlosen Werk ausgefallen?
    Ziemlich witzig – viele Leser_innen halten „Herzlos“ für Fiktion, weil eine orientierte, „normale“ Frau das offensichtlich gar nicht erlebt haben kann. Andere wieder sprechen mit mir ungeniert über ihre eigenen Erlebnisse – auch wenn sie mich erst 10 Sekunden kennen.
  1. Du bist derzeit sehr aktiv, was Lesungen betrifft – macht’s noch Spaß?
    Immer wieder – vor allem wenn ich mit Freunden und Freundinnen gemeinsam lese.
  1. Der Fetzer ist ja grad kein besonderer Sympathieträger – hat er ein Vorbild aus dem echten Leben oder ist er einfach ein Konglomerat aus mehreren Ungustln?
    Der Fetzer hat die Hälfte seiner schlechten Eigenschaften von mir – und die andere Hälfte vom Kerl aus „Herzlos“. Samma froh, dass er nicht wirklich existiert!

Der Fetzer hat die Hälfte seiner schlechten Eigenschaften von mir – und die andere Hälfte vom Kerl aus „Herzlos“. Samma froh, dass er nicht wirklich existiert!

  1. Wann wird es den ersten „Fetzer“-Film geben?
    Wann endlich ein Regisseur den Fetzer liest ;-)
  1. Wo möchtest du in 5 Jahren sein – beruflich und privat?
    Ja ka Ahnung. Ist auch wurscht, Hauptsache glücklich (aber das bin ich eh)
  1. Wie sähe dein perfektes Weihnachten aus? (Achtung – dieser Text geht online! ;-)))
    Frühstück am Strand bei 20 Grad, Schnorcheln bis Mittag, den Kerl gefesselt und geknebelt neben mir liegen haben, während ich esse oder lese, Champagnerdinner auf einer Yacht, Mitternachtsschwimmen. Absolutes Weihnachtsliederverbot. 
  1. Was ist deine liebste Schandtat?
    Das ist nicht druckreif, aber man braucht dazu 20m Seil und einen Knebel.
  1. Wenn du einen Menschen aus der Vergangenheit auf ein Gespräch treffen könntest – wer wäre es?
    Kann es nicht einfach auch ein anderes Lebewesen sein? Der erste Einzeller hier auf diesem Planeten z.B? Damit ich ihm sagen könnt, dass Zellteilung überbewertet ist?
  2. Dein Neujahrsvorsatz?
    An jedem, der mich das fragt, meinen „resting bitch“ Gesichtsausdruck ausprobieren ;-)

 

 

herzlos

Susanne Sanni Wiegele, in ihren eigenen Worten:

  • geboren 1961 in Klagenfurt, nach der Matura am humanistischen Gymnasium geflüchtet nach Wien.
  • Diverse abgebrochene Erststudien, unter anderem Psychologie, Philosophie und Ethnologie.
  • Schließlich 1983 doch an der Pädagogischen Akademie gelandet und 1985 abgeschlossen.
  • Für den Lebensunterhalt hauptsächlich nachts gejobbt: Unter anderem bei der Auslandsauskunft und als Barfrau.
  • Als Volksschullehrerin in Hernals unterrichtet
  • 1988 in die Wirtschaft gewechselt und von der Sachbearbeiterin bis zur Managerin alle Stationen durchlaufen
  • 1997 in die Selbständigkeit gewechselt und seither als Unternehmensberaterin, Trainerin und Coach, als pädagogische Kraft in Ausbildungsmaßnahmen für Jugendliche und als sozialpädagogische Betreuerin für Arbeitslose tätig.
  • 1999 Geburt der Tochter
  • 2008 – 2009 Aufbaustudium „Sonderschule“ an der Pädagogischen Hochschule mit Abschluss als Bachelor of Education.
  • Seit 2009 als Sonderschullehrerin im Dienst der Stadt Wien tätig

 

Sie lebt mit ihrer Tochter und mehreren Katzen in Wien, in unmittelbarer Nähe des Naschmarkts.

10 Fragen – 20 Wörter

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Vor einiger Zeit ist mir so ein Gedanke gekommen.
Ich habe mich in Facebook herumgetrieben und so en passant festgestellt, dass unheimlich viele Leute, die ich in den letzten zehn Jahren kennengelernt habe, ziemlich was weitergebracht haben, im Sinne von „erfolgreich sein“ und „sich einen Namen machen“.

Aber was alle diese Leute besonders ausmacht, ist, dass sie etwas Besonderes sind.
Ein wenig anders.
Nicht Mainstream.
Interessant.
Leute, die meist nicht ein Talent haben, sondern viele, die sich nicht auf den einen Lorbeeren ausruhen, sondern sich gleich auf die Suche nach den nächsten machen.
Leute, mit denen man sich gerne auf einen Kaffee treffen würde, um ihnen ein Loch in den Bauch zu fragen.
Und da hatte ich die Idee.
Wenn du die Leut schon alle als Kontakte hast und zum Teil sogar persönlich kennst, habe ich mir gedacht, vielleicht gibt dir der eine oder die andere ein Interview.

Was Einfaches, persönlich, mit einem Platz, um sich auszudrücken.
Andererseits, nicht allzu lange, es soll ja fürs Netz sein.

Aus diesem Gedanken entstand: 10 Fragen – 20 Wörter.

Die Regeln waren einfach:
Eine kurze Biographie (wer keine hergibt, ist selber schuld, der bekommt von mir eine verpasst, also eine Biographie) ein Foto, 10 Fragen, die mit maximal 20 Worten zu beantworten sind.

Ich habe mich mit diesem Anliegen an meine Facebookfreunde gewandt,und der Hammer ist:
Sie haben alle positiv geantwortet!
Die Ergebnisse sind unglaublich erfrischend, liebenswert und einfach sympathisch.

Daher werden hier in den nächsten Wochen und Monaten die Interviews mit namhaften Autoren und Autorinnen erscheinen, neben anderen kleinen oder nicht so kleinen Berühmtheiten, Musikern und vielen anderen mehr.

Danke noch einmal an alle, die bereits mitgemacht haben und an alle, die sich noch anschließen werden – blubbb freut sich narrisch!

Das erste Interview findet sich übrigens hier.

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