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Wie Online-Kommunikation 99 Verlierer macht – und einen Gewinner

Gastblog von Arian Simon

Wie in der Offline-Kommunikation zählt auch online die richtige Message vor das richtige Publikum zu bekommen.
Am Ende des Tages soll das Ergebnis, die „Bottomline“, den eingesetzten Aufwand übersteigen.

Ich weiß das, denn ich habe täglich damit zu tun. Als Web Designer und noch viel mehr als Unternehmer.

In der Fülle an Informationen, mit denen der Internetbenutzer konfrontiert wird, muss man es erst einmal schaffen, dessen Aufmerksamkeit zu bekommen. Danach muss der angepriesene Inhalt auch noch überzeugen und alle anderen Informationen in seiner Wichtigkeit ausstechen, um einen Klick zu bewirken.
Obwohl dieser Schritt marginal erscheint –  dieser Klick an sich ist schon eine Währung, mit der bezahlt wird. Schlussendlich geht es um das höchste Gut des Internetbenutzers: seine Zeit.
Davon hat keiner etwas zu verschenken!

In diesem Beitrag gebe ich einen Blick von oben auf das Thema des Online-Marketings, mit seinen positiven und auch seinen negativen Seiten.

Widmen wir uns erst mal dem einfachen Teil: Die Message vor die Zielgruppe zu bekommen.

Die Message vor die Zielgruppe bekommen

Online gibt es eine Vielzahl an Werbekanälen und neue werden fortlaufend geschaffen. Hier ist eine Übersicht der bekanntesten Wege, wie man online seine Zielgruppe erreicht.

Suchmaschinenmarketing und Optimierung

Suchmaschinen wie Google sind eine der großen Erfindungen unserer Zeit. Nahezu alle Antworten scheinen sie zu geben. Kein Wunder daher, dass sie so beliebt sind!

Suchmaschinenoptimierung

Diese Antworten müssen allerdings auch einmal geschrieben werden. Suchmaschinen suchen im Internet nach Inhalt, bewerten diesen und bereiten ihn für Suchende auf. Hier kann man selbst aktiv werden, indem man einen Artikel schreibt, der eine Antwort auf ein bestimmtes Thema liefert. Natürlich kann auch ein Video gedreht oder ein Podcast aufgenommen werden. Wichtig ist dennoch, dass Suchmaschinen nach wie vor speziell für das geschriebene Wort Experte sind (das gilt auch für Youtube! – ebenfalls eine riesengroße Suchmaschine).
Schreibt man einen Artikel, produziert ein Video oder spricht einen Podcast, muss man den Suchmaschinen auch erklären, was man da gerade produziert hat. Dieser Vorgang wird in der Fachliteratur als Suchmaschinenoptimierung „Onpage“ – also auf der (Web-)Seite – bezeichnet. Um das zu perfektionieren, gibt es sehr hilfreiche Artikel. Für das aktuellste Wissen empfehle ich den Blog von ithelps.at (Deutsch) und backlinko.com (Englisch).
Festzuhalten ist: Inhalt produzieren und für Suchmaschinen optimieren kann man kostenlos. Man investiert nur seine eigene Zeit.

Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing hingegen ist die Lösung für Marketer mit mehr Geld als Zeit. Hierfür bietet man in einem Auktionsverfahren auf die vordersten Plätze in einer Suchmaschine. Die Kosten pro Klick belaufen sich hierfür zwischen ein paar Cent und auch zweistelligen Eurobeträgen bei Begriffen wie „CRM Tool“.
Diese Listung in Suchmaschinen wird allerdings auch mit „Anzeige“ gekennzeichnet und von Werbeblockern ausgeblendet. Da nur pro Klick bezahlt wird, ist das aber nicht tragisch.
Kurz gesagt: Suchmaschinenmarketing ermöglicht es, mit wenig Zeit seine Message bzw. seinen Inhalt vor die Zielgruppe zu bekommen.

Wenn man sich diese zwei Möglichkeit ansieht, wird schnell klar:
Aus allen Ergebnissen, die in der Suchmaschine angezeigt werden, öffnet der Benutzer mit etwas Glück eine Handvoll. Hier scheiden schon einmal alle aus, die auf den hinteren Seiten sind und die der Benutzer somit gar nicht gesehen hat.
Von dieser ersten Handvoll gibt es dann auch in nahezu allen Fällen nur eine Seite, die die Nachfrage des Benutzers soweit befriedigt, dass er sich damit weiter beschäftigt.
Damit haben wir einen Gewinner und jede Menge Verlierer.

Auch in anderen Online-Marketingformen ist es ähnlich. Der Wettbewerb ist hart.

Social Media Werbung

Immer verbreiteter wird die Werbung auch in Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Youtube und Co. Der Vorteil ist, dass einen die meisten dieser Plattformen ziemlich genau die Zielgruppe einschränken lassen. Das heißt, die eigene Message wird nur von jenen gelesen, bei denen man glaubt, dass sie interessiert sind. Dennoch ist durch die Vielzahl an Werbungen eine gewisse Abhärtung des Benutzers entstanden. Damit Messages durchdringen, muss man also aus der Masse herausstechen. Weil Werbung auf den Plattformen nicht kostenlos ist, muss die Erfolgsquote hoch sein, um die Maßnahme lukrativ zu gestalten.

Die richtige Message entwickeln

Da die Aufmerksamkeitsspanne im Internet kürzer ist als sonstwo, ist mein bester Tipp:
Keep it simple, stupid & targeted.
Im Gegensatz zu dem langen Text, den ich hier schreibe, sind die bezahlten und unbezahlten Werbeflächen online begrenzt. Und wenn sie es nicht sind, dann ist es mit Sicherheit die Zeit, die Sie haben, um den Benutzer von Ihrem Angebot zu überzeugen.
Deshalb lieber etwas kürzer, etwas leichter verständlich und etwas zielgerichteter.
Sie werden als Dank deutlich mehr Klicks erhalten.

Probieren Sie es aus!

Und wenn Sie für die Texte Hilfe benötigen, sind Sie ja schon auf der richtigen (Web-)Seite gelandet.

 

arian_simon

Arian Simon gestaltet moderne Unternehmenswebseiten, die durch eine hochwertige Präsentation und clevere Benutzerführung gewinnen. Sein Unternehmen ist Webdesign-up und er schreibt auf seinem Blog createtopnotchwebsites.com.