Roman Kmenta, Autor, Speaker, Coach
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Roman Kmenta – Businessguru und Netzwerker

8 Fragen – mehr als 20 Wörter

an und von Roman Kmenta, Coach, Speaker und Autor

 

Wir von blubbb freuen uns besonders, Roman Kmenta vors (virtuelle) Mikrofon bekommen zu haben. Die Antworten hat er uns als Zeitsparmeister als Whatsapp-Sprachnachrichten zukommen lassen. Weil er eigentlich keine freie Zeit hatte. Aber: mit ein bisschen Einfallsreichtum geht alles!
Danke, Roman, für die ausführlichen Antworten!

  1. Roman, Positionierung ist eines deiner Top Themen. Bei Unternehmen scheint das klar – aber warum hältst du es für so wichtig, dass auch ein Selbstständiger sich klar positioniert? 
    Bei Unternehmen scheint das klar, aber das ist es ganz und gar nicht, wenn ich mir anschaue, wie es umgesetzt wird. Gerade mittlere, aber auch große, ja sogar ganz große Unternehmen sind ganz schlecht positioniert. Es gibt natürlich die lobenswerten Ausnahmen, aber so klar wie es scheint, ist das bei Unternehmen nicht. Das ist Punkt a.
    Punkt b: ein Selbstständiger ist ein Ein-Personen-Unternehmen. Der einzige Unterschied liegt also in der Größe. Das entbindet den Selbstständigen nicht von seiner „Pflicht“, sich zu positionieren. Pflicht in dem Sinne, wenn er erfolgreich sein möchte. Zum anderen ist es für den Selbstständigen natürlich leichter, weil er von sich aus sehr schnell und einfach wählen kann, weil er nur für sich selbst entscheidet. Bei größeren Unternehmen ist dieser Vorgang wesentlich komplexer und aufwändiger.
    Die Gründe für die Positionierung sind bei beiden ganz klar:  besser und leichter wahrgenommen zu werden, leichter empfohlen zu werden, effizienter arbeiten zu können, wenn man nicht „alles macht“ und sich nicht über niedrige Preise mit anderen prügeln zu müssen, sondern sich in seinem Bereich als hochpreisiger und hochwertiger Experte wahrgenommen zu werden.
  1. Du schaffst es als einer der wenigen auf dem deutschsprachigen Markt ein lockeres Mundwerk und sehr viel Witz mit klaren und auch für (Fast-)Laien verständlichen Aussagen zu verbinden. Was ist deine Mission, was willst du für einen Meilenstein als “Erbe“ hinterlassen?
    Ob ich einer der wenigen bin, die das schaffen, das weiß ich nicht … das überlasse ich der Beurteilung des geneigten Lesers. 😉
    Das Hinterlassen von Meilensteinen, das ist gerade ein Thema für mich, zumal ich feststelle, dass das Thema mit fortschreitendem Alter immer wichtiger wird.Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit selbstständigen Dienstleistern beschäftigt (weil ich ja selbst einer bin) und stelle immer wieder mit Schrecken fest, dass die Gewinne, der Verdienst, sehr gering sind. Bei vielen reicht es gerade mal irgendwie zum Überleben, aber vom Leben ist das weit entfernt. Vielen dieser würde es möglichweise finanziell betrachtet wesentlich besser ergehen, wenn sie angestellt wären.Das finde ich nicht gut, weil ich glaube,  dass wir alle mehr Potenzial haben als wir leben. Und Potenzial drückt sich eben – rein nüchtern betriebswirtschaftlich betrachtet – in Honorarumfängen, im Gewinn, im Einkommen etc aus.Meine Mission, wenn man so mag, liegt darin, dafür zu sorgen, dass Selbstständige, Unternehmer, Unternehmen, besser verdienen. Was immer dann „besser“ genau heißt, muss man sich im Einzelfall ansehen.Ich propagiere immer ganz gerne die 100.000 € Einkommensmarke für selbstständige Dienstleister, im Speziellen. Wenn man sich mit Steuerberatern unterhält, dann hört man immer wieder, dass 100.000 € nach Abzug aller Kosten für SVA, Finanzamt etc ein Wert sind, ab dem es beginnt, Spaß zu machen.Je weiter man diese Marke überschreitet, desto besser ist. Und das ist meine Mission: Menschen dabei zu helfen, mehr zu verdienen.
  1. Du bist unter anderem Autor, dein letztes Buch „118 humorvolle, überzeugende und freche Antworten auf Preiseinwände“ gibt es seit Kurzem auch in der Druckversion. Wie findest du die Zeit dafür, neben deinen Vorträgen, Workshops, Coachings und dem zeitintensiven Verfassen von Beiträgen?Ja, ich schreibe sehr viel. Das Buch, oder besser gesagt Büchlein (so dick ist es ja nicht) 118 humorvolle, überzeugende und freche Antworten auf Preiseinwände ist eins meiner letzten Werke.
    Das nächste richtige Buch kommt im Herbst raus.
    Wie ich es mache? Indem ich einfach Schreiben zu einem der fixen Bestandteile in meinem täglichen Ablauf mache.
    Ich schreibe meist – nicht immer, aber meist –  in der Früh gleich nach dem Aufstehen. Eine Stunde, eine halbe Stunde, 20 Minuten, je nachdem wie viel Zeit ich mir nehmen kann.
    Schreiben ist so fix wie Zähneputzen, Essen oder dergleichen mehr, weil ich denke, dass Schreiben zwei Vorzüge birgt: einerseits bringt es primär Klarheit für mich selber in meine Gedanken, ich lerne für mich sehr viel, wenn ich schreibe, weil ich durchs Schreiben auf Dinge draufkomme, auf Sichtweisen, und Themen irgendwie schärfen kann und neue Ideen habe.
    Andererseits ist es eine der möglichen Ausdrucksformen für meine Botschaften, und wenn ich die nach außen bringen will, dann muss ich sie irgendwie verpacken. Und Schreiben ist eines meiner bevorzugten Medien.Der zweite Grund, warum ich es schaffe, so viel zu schreiben: ich stecke wahnsinnig viel Zeit in meine berufliche Tätigkeit, es geht von frühmorgens bis spät abends, teilweise auch wochenends. Da kann man drüber diskutieren, wie sinnvoll oder auch nicht das sein mag, aber das muss jeder letztlich selbst entscheiden. Und wenn ich eine Stunde früher aufstehe, dann habe ich eine Stunde zum Schreiben, die andere nicht haben. 🙂
  1. Du bist extrem gut vernetzt in der Online-Welt – fast scheint es, als hättest du alle Gesetze der Konkurrenz zugunsten eines Miteinander ausgeschaltet. Welche Vorzüge siehst du im „Miteinander anstatt gegeneinander“?Ich war früher bis vor 10-15 Jahren sehr stark Richtung Konkurrenzdenken ausgelegt, speziell auch in der Branche, wir haben uns ja alle um die gleichen Kunden bemüht etc. Das hat sich in den letzten Jahren um 180° geändert, oder ich hab das um 180° geändert, weil ich draufgekommen bin, das Konkurrenzdenken ist enorm einschränkend, es suggeriert, dass nicht genug für alle da wäre, was nicht stimmt.
    Es ist genug da, und ich glaube, dass man, wenn man miteinander statt gegeneinander tut, der Kuchen einfach größer wird.
    Der Markt ist ja keine fixe Größe, das ändert sich ja, und gemeinsam, im Miteinander anstatt gegeneinander, schaffen wir es, den Kuchen zu vergrößern, so dass auch die einzelnen Stücke für alle Beteiligten größer werden.
    Es geht sehr sehr gut, das als Win-Win abzubilden. Das ist meine Erfahrung der letzten paar Jahre, in denen ich das immer intensiver mache, und auch jetzt noch tue.
    Man profitiert voneinander einfach mehr, und selbst zwei Unternehmen, die exakt das Gleiche tun – gerade auch im EPU-Bereich – können voneinander profitieren, indem sie sich zusammensetzen und überlegen, was können wir denn gemeinsam tun? Und siehe da, der Markt wird größer werden. Es ist genug für alle da, lautet die Botschaft! 
  1. Du unterstützt (auch) kleine Unternehmer und Selbstständige dabei, wirklich gut zu verdienen. Inwiefern unterscheidet sich das Arbeiten mit Einzelunternehmern von dem mit größeren Unternehmen?Die Arbeit mit Einzelunternehmern ist insofern erfüllender, weil typischerweise mehr Eigenantrieb dahinter steckt. Da gibt es einen Unternehmer, der möchte für sich, für sein Unternehmen etwas weiterbringen.Die Motivation ist da größer im Vergleich zu Unternehmen.
    Bei Unternehmen spielt sich ein guter Teil der Arbeit entweder mit Führungskräften ab, die durchaus Motivation haben, wenngleich im Rahmen des Unternehmens, und oft auch mit Mitarbeitern, die dann halt in diese Maßnahmen mit einbezogen werden, die dann in diese Seminare geschickt werden, wo ein guter Teil meiner Arbeit darin besteht einmal die Motivation zu schaffen für das, was das Unternehmen da bewegen will. Das ist auch Teil meines Tuns.
    Den Teil spare ich mir bei Einzelunternehmern komplett, denn ich behaupte mal, wenn ein Einzelunternehmer nicht mehr Motivation hat, für sein Unternehmen was weiterzubringen als ich, dann arbeite ich mit ihm nicht, weil das hat keinen Sinn.
    Motivation des Unternehmers muss immer größer sein als die des Coaches – und das trifft speziell für Einzelunternehmer zu, die ich coache.
  1. Speziell für Einzelunternehmer, Coaches und Dienstleister bietest du ab Oktober das „100.000-Euro-Programm“ an, in dem du eine ausgewählte Gruppe von Selbstständigen intensiv über ca. ein halbes Jahr oder Jahr (je nach Programm) betreust und coachst. Wie soll das ablaufen, und sind noch Plätze frei?Das Programm geht über ein gutes halbes Jahr und basiert auf der Wertepyramide, einer Strategie, die ich mir aus meinen ca. 30+ Jahren Berufserfahrung mit Vertrieb / Marketing erarbeitet habe, respektive auch aus der Erfahrung der vielen Unternehmen und Unternehmer, mit denen ich gearbeitet habe.
    Die Grundidee ist die, dass, wenn man mit seinem Unternehmen gut verdienen will – was immer dann „gut“ genau bedeutet – dann braucht man wie bei einem Haus eine solide Basis.Viele fangen am falschen Ende an. Viele spielen mit Logos herum und wissen noch nicht einmal, wer die Zielkunden sind. Oft wird das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt.In dem halben Jahr arbeiten wir uns Schritt für Schritt von der richtigen Seite über die Stufen der Pyramide durch, mit dem Ziel, die Basis zu legen für ein auch finanziell sehr erfolgreiches Unternehmen.
    Was man dafür natürlich auch braucht ist Zeit. Deswegen dieses halbe Jahr, weil: es gibt sehr viel zu tun dazwischen.Info alleine reicht definitiv nicht, es muss auch umgesetzt werden. Ein wesentlicher Teil des Programms ist die Umsetzung, d.h. die Teilnehmer setzen im Programm schon um, sprich, was nicht sein kann in diesem Setting ist, dass Teilnehmer nach dem Programm einiges wissen, aber gar nichts gemacht haben. Das lasse ich dann ganz sicher nicht zu.Und ja, es sind noch Plätze frei. Es startet am 8. Oktober in Wien, es gibt auch eine Online-Version. Für beides sind noch Plätze frei. Also: wer sein Unternehmen – und damit einhergehend wahrscheinlich auch sein Leben – gröber verändern möchte, zum Positiven hin, der ist herzlich willkommen.
  1. Deine Blogs sind ja mittlerweile legendär. Deine Leserschaft freut sich jede Woche auf ein neues, spannendes Thema und deinen ungewöhnlichen Zugang dazu. Wie kommt man auf so viele Ideen?

    Ich lese viel, ich höre viele Podcasts, ich lese viele Bücher, ich bin immer wieder auf Veranstaltungen, rede mit Menschen und schreibe dann über die Themen, die ich spannend finde.
    Ich schnappe da und dort irgendwas auf, am allerliebsten über die Probleme, mit denen die Leute, mit denen ich spreche, Unternehmer, Selbstständige, zu kämpfen haben. Offenbar ist es das, was die Menschen lesen wollen.Ich habe kürzlich auch eine Umfrage gemacht, um Probleme zu erfragen, weil, was immer am Spannendsten ist, ist, wenn man die Probleme der Zielgruppe findet und diese lösen, bzw. zur Lösung beitragen kann.
    Ideen gibt es, wo immer man hinschaut. Wobei es immer auch ein guter Tipp ist, in ganz artfremden Bereichen zu „wildern“, weil man zwar nicht den Inhalt, aber trotzdem die Struktur von Blogs oder Zeitschriftenberichten aus ganz anderen Branchen durchaus übernehmen und damit Ideen für sich selbst finden kann.Wenn jetzt z.B. ein Reiseblogger schreiben würde: „Die 10 schlimmsten Hotels, die man unbedingt meiden sollte“, dann könnte ein anderer, der über Essen bloggt, schreiben: „Die 10 schlimmsten Ernährungsfehler, die man unbedingt vermeiden sollte“. Man kommt auch durch artfremdes Gustieren und Schauen auf spannende Ideen.
  2. Ein weiteres Anliegen ist es dir, Kleinunternehmer aus der „Zeit-gegen-Geld-Falle“ zu holen, indem du ihnen vor Augen führst, welche Tätigkeiten mehr kosten als sie bringen. Wie sieht es mit deiner Zeit aus?

    Last, but not least, das Thema Zeit, das spannend ist, weil wir alle nur 24 Stunden davon haben.
    Das ist blöderweise auch nicht wirklich erweiterbar, zumindest nicht mit der eigenen Zeit, und ich feststelle, dass wir viel zu viel unserer Zeit mit Dingen verbringen, die wirtschaftlich gesehen nicht sehr schlau sind und auch nicht sehr produktiv.Wenn jetzt z.B. jemand mit seinem Geschäft 100 € pro Stunde verdienen möchte, dann darf er eigentlich keine Zeit damit verbringen, irgendwelche Unterlagen abzulegen, weil dafür lässt sich sicher jemand finden, der das gut und gerne macht – für vielleicht 10, oder 8 oder 15 € pro Stunde.
    Das heißt, ich müsste – und ich weiß, das ist in der Praxis oft schwierig – konsequent hergehen und alles auslagern, was weniger als mein Zielstundensatz ist. In diese Falle tappen wir alle sehr gern und oft.
    Es ist in der Praxis oft auch schwer trennbar, aber es ist etwas, an dem man beständig arbeiten sollte und kann, weil jemand, der – ganz banal gesagt – permanent 10 € pro Stunde-Tätigkeiten verrichtet, wird es niemals auf ein Einkommen von 100.000 € pro Jahr schaffen, schon rechnerisch nicht.
    Daher: wichtiger Punkt!
    Wer sich das näher anschauen möchte, kann sich hier das Zeit-Wert-Poster gratis downloaden.

 

 

 

ROMAN KMENTA – UNTERNEHMER UND KEYNOTE SPEAKER

Profitable Geschäfte machen, das war immer schon seins. Selbst als Kind schaffte er es, bei Tausch- und Handelsgeschäften mit den Nachbarskindern seinen Bestand an Tauschwaren und Bargeld langsam, aber sicher zu vergrößern.

Die logische Folge: er begann, an der Wirtschaftsuni Wien BWL mit Schwerpunkt Marketing, Verkauf, Werbung und Marktforschung zu studieren. Nach erfolgreichem Abschluss fand sich schnell eine Stelle als Key Account Manager in der Computerindustrie. Interessant war dieser Job nicht zuletzt deshalb, weil man dort, wenn man gut war, mehr verdienen konnte als in jeder anderen Branche.

Seine Konzernkarriere hat ihn, zunächst als Verkäufer, später in den Führungsetagen, in mehr als sechs Länder und verschiedenste Branchen geführt. Er war für Firmen wie Samsonite oder Opel tätig und hat dort Geschäfte im zwei- und dreistelligen Millionenbereich europaweit erfolgreich auf- und ausgebaut.

Dennoch kam irgendwann der Zeitpunkt, an dem er bisweilen frustriert war ob der zeitweilig empfundenen Sinnlosigkeit seiner Aktivitäten. Auf Dauer konnte das auch durch die extrem gute Bezahlung nicht kompensiert werden. Der Frust allerdings brachte die Energie für Veränderungen. Große Veränderungen. Er beschloss, das, was ihn immer am meisten interessiert hatte – das Aufbauen von Geschäften auf Basis kreativer Ideen, das Erzielen von Umsätzen und Gewinnen mit den Methoden von Vertrieb und Marketing – in sein erstes eigenes Unternehmen einzubringen. Ein Quantensprung!

Der Start als Unternehmer fand in einem Franchisesystem für Verkaufstraining statt. Der Beginn war zäh, doch schließlich gelang es ihm, in seinem dritten Jahr als Unternehmer einen Umsatz von mehr als ½ Million € zu erzielen. Das war bei weitem der höchste Umsatz, der im ganzen System bis dahin erzielt wurde und ein weiterer Quantensprung.

Mittlerweile unterstützt Roman Kmenta auch andere Unternehmen und Unternehmer dabei, ihre Umsätze auszubauen und vor allem mehr Gewinn zu erzielen bzw. Selbstständige dabei, ihr Einkommen auf ein ganz neues Level zu heben und ihren Business Quantensprung zu schaffen. Die Liste seiner Klienten, die „es“ geschafft haben, wird tagtäglich länger.
Auch blubbb wird sich in Romans goldene Hände begeben, um unsere Energien so zielführend und gewinnbringend wie möglich einzusetzen.

Aktuell bietet er mit dem 100.000-Euro-Programm Dienstleistern wie Coaches, TrainerInnen, FotografInnen oder GrafikerInnen eine tolle Möglichkeit, mehr Gewinn zu erzielen und die Weichen zu stellen für ein jährliches Einkommen von 100.000 € und mehr.

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Foto: Matern