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Gründers little helpers – kostenlose Tools Bildbearbeitung

Es gibt fast nichts im Internet, das es nicht gibt.

Du kannst online Visitenkarten erstellen, Gewinnspiele ausrichten,  Erklärvideos produzieren, dich buchen lassen und vieles mehr.
In den USA kannst du sogar online heiraten – aber das ist ein anderes Thema. Wir bleiben heute beim Business.

Manche Dienstleistung muss man zukaufen, das ist keine Frage, egal wie talentiert man sein mag.
Denn wenn du alles selber machst, dann wirst du eventuell keine Zeit mehr zum Arbeiten haben.
Und das soll ja nicht der Sinn der Sache sein. 😉
Vieles jedoch lässt sich flink und einfach online machen.
Wie zum Beispiel Bilder bearbeiten.

Es gibt Bildbearbeitungsprogramme wie Sand am Meer, wir haben einige für dich getestet, und hier ist das Ergebnis.

High Performance-Programme wie Adobe Photoshop haben wir absichtlich außer vor gelassen, denn ohne Anleitung steigt da selbst der Schlaueste nicht durch. Und schließlich willst du ja nicht deine wertvolle Arbeitszeit damit verbringen, eine neue Wissenschaft zu erlernen, sondern willst dir schnell und schmerzlos selber helfen können – oder?
Wir haben Programme für dich gefunden, die du online nutzen kannst.
Und los geht’s mit ….

 

Canva_Logo    Canva

Dieses Label wurde 2012 in Australien gegründet und hat 2013 mit Hilfe von Investoren die Plattform Canva gelauncht.
Es handelt sich dabei um eine sogenannte freemium-Plattform, das heißt, die Basisfunktionen stehen zur freien Verfügung, man hat jedoch die Möglichkeit, Fotos und Grafiken extra dazuzukaufen.
Wir haben es getestet und befunden, dass du alleine mit der Basis-Version grandiose Dinge vollbringen kannst, vom professionellen Facebook-Hintergrund für deine Seite bis hin zu Postings, Bildern und vieles mehr.
Du lädst die fertigen Designs im Format deiner Wahl auf deinen Rechner herunter.
Das Motto von Canva lautet: „Jeder kann designen!“
Darüber kann man zwar diskutieren, aber mit Canva ist es alleine durch die professionellen Vorlagen auf jeden Fall wesentlich schwieriger, etwas falsch zu machen. 😉
Vorteile:

  • kostenlos
  • große Auswahl an wirklich coolen Designs
  • vorgefertigte Formate für z.B. Facebook-Hintergründe, Postings und vieles mehr, aber auch die Möglichkeit, das Format zu definieren
  • in Deutsch verfügbar

 

Canva Die LUST gOING SLIM

Diese guten Stücke wurden mit Canva gefertigt.


 

acct_14pa2zHJu2nGuOjEmerchant-icon-1413846786602-logo_big  Polarr

Dieses Programm ist ebenfalls nur online nutzbar, erinnert allerdings in seinen Funktionen schon fast ein wenig an Photoshop RAW, ein Programm für Fotografen. Dennoch kann auch der Laie damit einiges anfangen. Es gibt Filter, Möglichkeiten, einfach die einzelnen Farben zu verändern, Vignetten zu machen und anderes mehr.
Auch Polarr ist in deutsch verfügbar, die Sprache ist allerdings manchmal ein wenig gestelzt. So what, sagt blubbb. Für ein kostenloses Tool ist es wunderbar! Uns es gibt es auch als App fürs Handy.

Vorteile:

  • sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten, Filter etc.
  • in Deutsch verfügbar
  • genügt auch anspruchsvolleren Gestaltern (Weißabgleich möglich)
  • Zugriff auf gratis Fotos von Unsplash

 

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 PicMonkeyLogo Picmonkey

Wie die beiden anderen ist auch Picmonkey ein cloudbasiertes Produkt. Das heißt, du kannst deine Fots raufladen und online bearbeiten.
Dieses Programm hat uns besonders begeistert, weil es eine große Palette an Retuschierwerkzeugen hat. Das heißt, wir könnten aus einem alten Fisch ein faltenloses strahlendes Jungfischlein machen – mit nur wenigen Handgriffen!
Picmonkey gibt es auch als App fürs Handy, übrigens.
Wirklich lustige Sachen kann man mit den Effekten anstellen!
Achtung: die Effekte, die mit einer kleinen Krone gekennzeichnet sind, sind Premium-Effekte.

Vorteile:

  • einfach zu nutzen, amüsante Effekte möglich
  • große Auswahl an Bearbeitungsmöglichkeiten, auch Strahlen etc. (siehe 3. Bild)

 

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Das erste Bild ist das Original, die anderen wurden mit Filtern bearbeitet. 🙂

 



Eine eigene Kategorie sind die ebenfalls kostenlosen, jedoch etwas anspruchsvolleren Programme, die für NeueinsteigerInnen nur sehr bedingt geeignet sind. Wer sich jedoch die Mühe macht, sich damit auseinanderzusetzen, hat den Vorteil, dass er diese Programme auch offline nutzen kann.

 

irfanview logo  Irfanview

Den Anfang machen soll ein Produkt, das auf der Technischen Uni Wien entwickelt wurde. Es ist basic, aber brauchbar.
Die Seite ist sehr schlicht gehalten und man kann deutlich wahrnehmen, dass die Programmierer dieses Programms eher technik- als designaffin sind.
Nichtsdestotrotz ist Irfanview für kleinere Arbeiten oder das Umformatieren eines Bildes  durchaus geeignet. Für designorientierte Arbeiten würden wir es dir nicht ans Herz legen.

 


paint.net LogoPaint.net

Dieses kostenlose Programm kannst du auf deinen Rechner downloaden.
Es arbeitet – wie Photoshop – mit Ebenen, ist aber wesentlich einfacher zu bedienen.
Dennoch ist eine gewisse Affinität deinerseits zu Grafikprogrammen nicht schlecht, um gut damit zurecht zu kommen.

Vorteile:

Nachteil:

  • nichts für „absolute Beginners“

wilber-big  GIMP

Ähnlich wie Paint nicht für Anfänger geeignet, aber ein sehr vielseitiges Instrument.
Für GIMP gibt es „Partnerprogramme“ wie Scribus, eine Magazin-Software, Inkscape, eine Alternative zum Adobe Illustrator, oder Swatch Booker, ein Hilfeprogramm für die Farbauswahl und -erstellung.

Vorteile:

  • sehr ausgefeilt
  • es ist absolut kostenlos

Nachteil:

  • nichts für „absolute Beginners“, noch weniger als Paint.net

 


Wie du siehst, gibt es einiges wirklich Brauchbares auf dem Markt, und das absolut kostenfrei!
Wenn du in Google suchst, wirst du noch wesentlich mehr finden, in Wirklichkeit könnte dieser Artikel 10 mal so lang sein.

Etwas gefunden für dich?
Fein, denn demnächst geht es weiter, mit Gratis Tools für Gewinnspiele!
Bleib dran und staune!

Deine Lisa van der blubbb