(c) blubbb - die Kommunikationswerkstatt

(c) blubbb – die Kommunikationswerkstatt

Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn du in ein fremdes Land kommst und dich dort fließend mit den Einheimischen unterhalten kannst? Und das nicht in einem Land, sondern in zig Ländern weltweit? Weil du fünf Sprachen fließend sprichst (drei davon als Muttersprache)?
Kannst du dir vorstellen, dir Sportübertagungen prinzipiell in Russisch anzusehen, auf Polnisch Kabarett zu machen und deine Zeitungen auf Französisch zu lesen?
Kannst du dir vorstellen, wie es ist, als Nichtmuttersprachler die Ehre zu haben, für die Monatszeitschrift der in Österreich lebenden polnischen Community (Magazin Polonika) auf Polnisch Artikel zu schreiben?

Willkommen im Leben von Sanijel Jovanovic und Armin Innerhofer, Übersetzer und Dolmetscher. „Sprachen sind für uns nicht nur ein Job, sondern eine Lebensauffassung“, sagen die beiden.

„Muttersprache alleine ist kein Qualitätsmerkmal.“

Wie viele Titel sie gemeinsam haben ist uns unbekannt (so viele Finger, Pfoten und Flossen haben wir von blubbb nicht miteinander  ;-) ), aber die beiden sprechen und schreiben gemeinsam zehn Sprachen auf professionellstem Niveau. Vier dieser Sprachen sind ihre Muttersprachen. Was per se noch kein Qualitätsmerkmal ist – man muss das Handwerk des Übersetzens und Dolmetschens auch beherrschen. So wie Sani und Armin.

Sanijel Jovanovic und Armin Innerhofer (c) Sprachfactory

Sanijel Jovanovic und Armin Innerhofer
(c) Sprachfactory

Armin ist in Südtirol geboren und zweisprachig mit Deutsch und Italienisch aufgewachsen. Sani wurde in Serbien geboren und ist dreisprachig deutsch-rumänisch-serbisch in Wien aufgewachsen.

Sie haben es mit nicht einmal 30 geschafft, ein Sprachdienstleistungsunternehmen namens JOIN Translations aufzubauen und erfolgreich zu betreiben.

Wer Sani und Armin kennt, weiß: sie haben nicht nur Erfolg, sondern sind auch sympathisch und kompetent. Das sind viele andere auch, wird sich nun der eine oder andere denken. Und damit Recht haben. Was ist also das Besondere an den beiden?

Insider kennen es: Sowohl vor als auch nach dem Studium – und währenddessen sowieso – hört man immer nur: mit Übersetzen/Dolmetschen ist kein Geld zu machen; der Markt ist übersättigt – zu viele Anbieter, zu wenig Kunden/Aufträge; wenn ihr erfolgreich sein wollt, müsst ihr Jus oder Wirtschaft studieren.

Es ist leider auch ein alter Hut, dass man als Kollege oder Kollegin nicht immer auf Sympathie stößt. Denn der Konkurrenzkampf ist hart – das beginnt schon bei der Ausbildung. Immerhin wird man als Jungspund ja von – in den meisten Fällen – aktiven ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen unterrichtet. Und da stellt man automatisch die Konkurrenz dar – auch wenn man den Beruf noch nicht einmal ausübt!

Armin und Sani haben hier einen anderen, wesentlich stressfreieren Zugang. Denn wer weiß, was er kann, wer weiß, dass er gut ist, der muss keine Angst vor Konkurrenz haben. Daher haben sie – im Unterschied zu den meisten ihrer KollegInnen auch keine Scheu, zu netzwerken. Durchaus auch innerhalb der Branche, zumindest versuchsweise, denn das hat ihnen schon die eine oder andere blutige Nase eingebracht – der Futterneid ist bei manchen ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen leider sehr ausgeprägt!

Zumal die beiden einiges vorweisen können: Sie decken, wie schon erwähnt, zu zweit sage und schreibe zehn Sprachen ab: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Serbisch – das macht sie zu einzigartigen Fischen im großen Teich der ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen.

Zusätzlich zu ihrer Arbeit als Übersetzer und Dolmetscher gehen Sani und Armin einer weiteren Berufung nach: sie sind Sprachtrainer, zuerst unter anderem an der VHS, nun in ihrer eigenen Sprachschule, der Sprachfactory. (Anmerkung der blubbb Redaktion: über die Sprachfactory haben wir bereits einen Blog geschrieben: https://www.blubbb.at/sprachfactory/)

„Es ist unser Ziel, ein Bewusstsein für die Wichtigkeit professioneller Dienstleistungen im Sprachsektor zu schaffen.“

Aber nun zum harten Business – was bietet JOIN Translations an? Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen sowie Sprachtraining und Sprachmanagement für Unternehmen sowie Privatkunden und in den verschiedensten Fachbereichen. Besonders viel Erfahrung haben Armin und Sani in folgenden Gebieten gesammelt: Medizin, Kunst und Architektur, Technik, Sport, Recht und Wirtschaft, Tourismus und Gastronomie.

Und wo, fragst du dich vielleicht, liegt jetzt der Unterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen?

Unter Übersetzen versteht man die Übertragung eines schriftlichen Textes (Fachtexte, PR- und Werbetexte, Prosatexte, Sachtexte, usw.) aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache.

Dolmetschen hingegen bezeichnet immer einen mündlichen Vorgang. Unterschieden wird zwischen Flüsterdolmetschen, Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen und Verhandlungsdolmetschen.

Flüsterdolmetschen: Der/die DolmetscherIn flüstert, simultan zur Rede in der Ausgangssprache, dem Kunden oder der Kundin den Text in der Zielsprache ins Ohr.

Konsekutivdolmetschen: Der/die DolmetscherIn überträgt die Rede abschnittsweise in die Zielsprache, nachdem der Redner/die Rednerin die jeweilige Textpassage abgeschlossen hat.

Simultandolmetschen: Der/die DolmetscherIn überträgt in einer Kabine den Text in der Zielsprache simultan zur Originalrede.

Verhandlungsdolmetschen: Der/die Dolmetscherin überträgt die Beiträge aller beteiligten Gesprächsparteien abschnittsweise in die gewünschte Zielsprache; hier wird in beide Sprachrichtungen gedolmetscht.

Und was versteht man nun unter Sprachmanagement? Einerseits die Bearbeitung bereits übersetzter Texte und Korrekturlesen, aber auch die Koordination von Übersetzungs- und Dolmetschprojekten sowie Terminologiemanagement.

Neugierig geworden? Dann komm zu unseren Netzwörktreffen und lernt die beiden kennen – oder schau fürs Erste auf die Website von JOIN Translations: www.join-translations.com.

Unterm Strich können wir sagen: Burschen, ihr seid menschlich und beruflich der Hammer, und wir sind froh, euch an Bord zu haben!

Armin Innerhofer und Sanijel Jovanovic (c) Sprachfactory

Armin Innerhofer und Sanijel Jovanovic
(c) Sprachfactory